Coronapandemie

Wofür Kinder Verkäufern in der Krise danken

Hamsterkäufe, Maskenverweigerer unter den Kunden, Angst vor Ansteckung bei der Arbeit: Beschäftigte im Lebensmittelhandel müssen sich während der Pandemie vielen Herausforderungen stellen. Ein Supermarkt in Unterfranken hat dafür Dankesbriefe von Schulkindern erhalten.

11.03.2021

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Geschäfte des täglichen Bedarfs sind von coronabedingten Schließungen ausgenommen, die Pandemie erschwert jedoch die Arbeit der dort Beschäftigten.

Die Briefe gehen auf eine Aktion des örtlichen Anzeigenblattes zurück, erklärt Hubert Eckert, Einkaufsleiter der Bauer-Markt GmbH im unterfränkischen Elsenfeld. Schulen aus der Umgebung hätten sich beteiligt und die Briefe der Kinder weitergeleitet. Rund 20 kamen am Ende zusammen, eine kleine Auswahl veröffentlichen wir unter diesem Text.

"Ihr seid einfach sehr wichtig für uns, denn was ihr leistet ist nicht zu erwarten", schreibt etwa der zehnjährige Maurice. Der elfjährige Simeon meint: "Ich habe gehört, dass ihr auch viele Überstunden machen müsst. Ich möchte nicht mit euch tauschen. Ich finde es super, was ihr leistet."

Es ist nicht das einzige positive Feedback, dass Eckert und seine Kollegen während der Pandemie erhielten. "Schon während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 bekamen wir sehr viel Lob und Zuspruch von Kunden, die uns an den Kassen oder einfach so auf der Fläche angesprochen haben", erinnert er sich.

Sind Sie Händler, haben ebenfalls Dankesbriefe erhalten oder auf anderen Wegen Zuspruch erfahren? Melden Sie sich unter redaktion@handelsjournal.de oder in den Kommentaren unter diesem Text. Gerne veröffentlichen wir weitere ausgewählte Zuschriften.

Schlagworte: Coronakrise, Coronavirus, Supermärkte

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