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Studie

Junge Verbraucher bevorzugen den Onlinekauf

Gerade jungen Kundinnen und Kunden werden auch nach der Pandemie nicht mehr in die physischen Läden zurückkehren, sondern stattdessen weiterhin online einkaufen und zudem anders bezahlen – etwa mit Prepaid-Lösungen. Das sind Ergebnisse einer Studie des Zahlungsdienstleisters Paysafe.

20.07.2021

© opolja / stock.adobe.com

Junge Verbraucher wollen auch in Zukunft vor allem online einkaufen.

Obwohl sie nicht zur besonders gefährdeten Gruppe gehören, haben jüngere Kunden der Studie zufolge schon während der Pandemie ihr Einkaufs- und Bezahlverhalten besonders deutlich umgestellt: Nur 17 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen kauften im Frühjahr in Geschäften ein und bezahlten bar. Bei Kunden aller Altersklassen waren dies dagegen 31 Prozent.

Und auch langfristig plant nur gut ein Viertel (27 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen, wieder genauso häufig in Geschäften einzukaufen wie vor der Pandemie. Bei den Kunden aller Altersklassen möchten dagegen 39 Prozent wieder im gleichen Umfang vor Ort einkaufen. Dies zeigt, dass gerade jüngere Verbraucher ihr Kaufverhalten in der Pandemie verändert haben, so dass der Einzelhandel besonders diese kaufkräftige Generation Z wieder zurückgewinnen muss.

Auch bei ihren neuen Bezahlvorlieben erweisen sich junge Verbraucher laut Studie als besonders flexibel: 38 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen nutzten im Monat der Befragung Digital Wallets (44 Prozent bei allen Altersklassen). Prepaid- und E-Cash-Lösungen sind ebenfalls beliebt bei Jüngeren: Fast ein Drittel (31 Prozent) würden gern auch online auf diese Art bezahlen, wenn das problemlos möglich wäre. Dementsprechend nutzten 17 Prozent Prepaid-Lösungen und 18 Prozent E-Cash – jeweils etwas mehr als in allen Altersklassen.

Jüngere Verbraucher legen weniger Wert auf Sicherheit

Und was sind die Gründe für diese unterschiedlichen Bezahlvorlieben? Ausgabenkontrolle spielt für jüngere Verbraucher nach einem Jahr Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheiten die größte Rolle bei der Wahl des Bezahlmittels: 27 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen geben an, dass sie Bezahlmittel wählen, mit denen sie ihre Ausgaben leicht kontrollieren können.

Sicherheitsaspekte sind der jüngeren Generation dagegen nicht so wichtig wie anderen Verbrauchern: Während es für über ein Drittel (35 Prozent) aller deutschen Verbraucher bei der Wahl eines Bezahlmittels sehr wichtig ist, dass ihre Bankdaten gegen Betrug gut geschützt sind, geben dies nur 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an.

Die komplette Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.

Datenbasis:
Die Studie „Lost in transaction: The impact of COVID-19 on consumer payment trends” wurde von Paysafe beauftragt und von Sapio Research durchgeführt. Im März und April 2021 wurden in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Italien, den USA, Kanada und Bulgarien über 8.000 Verbraucher unter anderem zu ihrem aktuellen Einkaufs- und Bezahlverhalten befragt.

Schlagworte: Einkaufsverhalten, Zahlungsverfahren, Studie

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