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Analyse

Welche Betrugsrisiken im Weihnachtsgeschäft bestehen

Das Weihnachtsgeschäft, für den Handel traditionell die umsatzstärkste Zeit des Jahres, rückt immer näher. Gegen welche Betrugsmaschen sich Händler in diesem Jahr wappnen sollten, zeigt eine Analyse des E-Commerce-Dienstleisters Riskified.

03.11.2021

© Manngold / Imago Images

Der Verkauf von Ware per Click and Collect birgt besondere Risiken für Händler.

Schon jetzt werden für das diesjährige Weihnachtsgeschäft neue Rekorde erwartet – vor allem im Paketversand. Doch nicht nur das Verhältnis von Online- und Offline-Käufen hat sich infolge der Coronapandemie stark verschoben, auch die Methoden der Betrüger haben sich der neuen Situation angepasst.

Vor allem alternative Shopping-Methoden wie Click and Collect schaffen laut Analyse neue Sicherheitslücken: Zwar haben Kunden so die Möglichkeit, unabhängig von Lieferengpässen und Verzögerungen selbstständig dafür zu sorgen, dass pünktlich an Heiligabend alle Geschenke unter dem Baum liegen. Da für den Kauf jedoch häufig keine Adresse benötigt wird und die bestellten Produkte problemlos im Laden vor Ort abgeholt werden können, haben jedoch auch Betrüger die Chance, die Vorteile der Methode schamlos auszunutzen.

So kam es der Analyse von Riskified zufolge im Dezember 2020 durch Click and Collect mehr als viermal häufiger zu Betrugsversuchen als es noch im Januar desselben Jahres der Fall war. Das bedeutet, dass diese bis zu 70 Prozent risikoreicher war als alle anderen Fulfillment-Methoden.

Gutscheinkarten: Beliebt, aber riskant

Auch bei den Zahlungsoptionen zeigen sich grundlegende Unterschiede, was die Anfälligkeit für Betrug betrifft: Während die Rate bei Kreditkartenzahlungen seit Beginn dieses Jahres relativ beständig blieb, ging sie bei Bestellungen auf Rechnung und Direktzahlungen sogar zurück.

Bei Kunden beliebte Gutscheinkarten dagegen verzeichneten zwischenzeitlich einen starken Anstieg von Betrugsfällen, was für Händler ein Risiko bedeuten könnte. Ähnliches gilt für E-Wallets: Die Zahl der Nutzer nimmt zu, parallel dazu steigt auch das Betrugsrisiko stetig an – allein seit Januar 2021 hat die Zahl der Fälle um 50 Prozent zugenommen.

Die komplette Analyse steht nach Angabe von Kontaktdaten hier kostenlos in englischer Sprache zur Verfügung.

Datenbasis:
Die Risikified-Analyse der Cyberrisiken beruht auf der Auswertung eigener Daten. Das Unternehmen unterstützt Onlinehändler etwa dabei, sich besser gegen Cyberattacken zu schützen.

Schlagworte: E-Commerce, Cyberkriminalität, Coronakrise, Weihnachtsgeschäft

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