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Smart Stores

Warum Digitalisierung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen

Parallel zum Megatrend Digitalisierung besitzt das Thema Nachhaltigkeit für den Einzelhandel große Relevanz. Einer aktuellen Studie zufolge lassen sich hier Synergie-Effekte nutzen, da die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten für nachhaltige Prozesse und deren Monitoring schaffe.

17.03.2021

© Elena Belyeava / stock.adobe.com

Dynamic Pricing kann Händlern helfen, gerade bei frischem Obst und Gemüse die Verschwendung von Waren zu vermeiden.

Die Studie des EHI Retail Institute und des Software-Unternehmens Microsoft zeigt, dass die Hälfte der befragten Unternehmen bei ihrem Ressourceneinsatz auf Tools des Smart Energy Managements setzen - weitere 17 Prozent befinden sich in konkreten Planungen dazu. Noch sind es überwiegend einfache Lösungen, die hier genutzt werden, aber besonders im Food-Bereich gibt es auch erste Ansätze eines sehr umfassenden und technologisch anspruchsvollen Smart Energy Managements mit KI-gestützten Applikationen. 

Internet-of-Things-Anwendungen kommen bei 34 Prozent der Unternehmen aktuell zum Einsatz und weitere 18 Prozent planen dies. „Digitalisierung und Nachhaltigkeitsszenarien sind kein Widerspruch und sollten Hand in Hand gehen. Die Praxisbeispiele aus dem Whitepaper weisen den Weg zu Sustainable Smart Stores“, erklärt Xenia Giese, Industry Executive Retail & Consumer Goods bei Microsoft Deutschland und Co-Autorin der Studie. 

Nutzung von Cloud-Technologie nimmt zu

Für Dynamic Pricing etwa gibt es laut Studie im stationären Lebensmittelhandel gerade im Frischebereich Anwendungsfelder, die einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitsprofil einer Filiale leisten. Durch eine intelligente digitale Steuerung der täglichen Abschriften im Obst- und Gemüsesortiment besteht die Möglichkeit, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden. 79 Prozent der Lebensmittelhändler nutzen die elektronische Preisauszeichnung bereits, die übrigen 21 Prozent planen sie oder beobachten das Thema zumindest.

Ein weiterer Befund der Studie: Der Handel wird Cloud-affiner. Bei 48 Prozent der Unternehmen sind cloud–basierte Anwendungen von großer Bedeutung und fast ein Drittel (31 Prozent) geht davon aus, dass deren Relevanz kurzfristig stark zunehmen wird. Cloud-basierte Anwendungen werden hauptsächlich aus Gründen der Flexibilität (53 Prozent), der Skalierbarkeit und der Geschwindigkeit (38 Prozent), der Wirtschaftlichkeit (36 Prozent) sowie Verfügbarkeit und Sicherheit (32 Prozent) genutzt.

Die komplette Studie steht nach Anlegen eines Kundenkontos hier kostenlos zum Download bereit.

Datenbasis:
Für die Studie interviewte das EHI Retail Institute CIOs und IT-Leiter in 97 großen deutschen Handelsunternehmen aus den Branchen Food, Fashion, DIY und Consumer Electronics per Video-Anruf.

Schlagworte: Smarte Stores, Nachhaltigkeit, EHI Retail Institute

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