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Studie

Verbraucher stöbern lange vor Black Friday nach Angeboten

Der Black Friday, dieses Jahr am 26. November, hat sich zum globalen Commerce-Spektakel entwickelt. Konsumenten hierzulande beginnen laut einer Studie des Technologie-Unternehmens Criteo schon am 2. November mit der Suche nach interessanten Produkten.

03.11.2021

© ArtistGNDphotography / iStock.com

Viele Verbraucher sind schon deutlich vor Beginn der Rabattaktion Black Friday auf Schnäppchenjagd.

Die größten Umsatzspitzen gibt es demnach noch immer direkt am Black Friday selbst: 2020 stiegen sie in Deutschland im Vergleich zum Oktober um 187 Prozent, lagen also knapp unter dem Durchschnitt des EMEA-Raums (plus 189 Prozent) und auf dem Niveau von 2019. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass das Shopping-Ereignis schon früher beginnt: In Deutschland stiegen die Verkäufe im Zeitraum vom 1. bis 21. November 2020 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent an.

Die Konsumenten hierzulande beginnen laut Studie im Durchschnitt mehr als drei Wochen vor dem Black Friday mit der Suche nach geeigneten Produkten. Die Daten der Retail-Partner von Criteo zeigen, dass Neukunden ihre erste Produktseite auf einer Händler-Website im Durchschnitt 24 Tage vor dem Kauf bei diesem Händler am Black Friday aufrufen. Somit starten die interessierten Konsumenten in diesem Jahr am 2. November mit ihrer Black-Friday-Recherche.

Ein Viertel der Kunden benötigt sogar durchschnittlich mehr als acht Wochen vom ersten Touchpoint bis zum Kauf am Black Friday. Advertiser sollten daher frühzeitig vor der Rabattaktion damit beginnen, die Awareness für ihre Produkte und Angebote zu steigern. In diesem Jahr kommt hinzu, dass auch Branchenriese Amazon bereits Anfang Oktober "Black Friday-worthy deals", also Rabatte auf einzelne Produkte, ankündigte.

Spielwaren verzeichnen stärkste Zuwächse

Black Friday und Cyber Monday waren einst Shoppingtage, an denen Elektronikartikel im Fokus standen. Gemessen an den Verkaufsanstiegen lagen 2020 jedoch nicht Consumer Electronics auf Platz eins (plus 401 Prozent am Black Friday beziehungsweise plus 199 Prozent am Cyber Monday im Vergleich zum September 2020), sondern Spielwaren (plus 471 Prozent beziehungsweise plus 268 Prozent). Auf Rang drei fanden sich am Black Friday im letzten Jahr Mode und Accessoires (plus 203 Prozent); am Cyber Monday hingegen rangierten dort Produkte für Haus und Garten (plus 101 Prozent).

Drei Viertel der Konsumenten, die am Black Friday shoppen, bestellen die Produkte in Onlineshops, in denen sie normalerweise nicht einkaufen, so der Criteo Consumer Sentiment Index von Oktober 2021 für Deutschland. Gründe dafür sind überzeugende Angebote (57 Prozent), eine kostenfreie Lieferung (48 Prozent) und exklusive Rabatte (45 Prozent). Diese Punkte würden die Konsumenten auch am ehesten davon überzeugen, abseits des Black Friday in diesen Onlineshops einzukaufen.

Die komplette Studie steht nach Angabe von Kontaktdaten hier kostenlos zum Download bereit.

Datenbasis:
Für den „Festive Season Commerce Report 2021“ hat Criteo saisonale Verkaufsdaten sowie Daten aus der ersten Jahreshälfte 2021 von 5.000 Händlern weltweit analysiert.

Schlagworte: Black Friday

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