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Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel vertagt

03.05.2021

Zu Beginn der Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel hat es am Montag keine Einigung gegeben. Nach nur eineinhalb Stunden vertagten die Parteien weitere Gespräche auf den 8. Juni. Verdi fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent. Die Tarifgeschäftsführerin des Handelsverbands Bayern (HBE), Melanie Eykmann, betont dagegen, angesichts der Folgen der Pandemie für die Branche gebe es nichts zu verteilen.

Die Arbeitgeber halten eine tarifliche Differenzierungsklausel für notwendig, um Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten zu unterstützen. Verdi allerdings lehnt Öffnungsklauseln bislang ab und fordert neben der Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent eine Anhebung des Mindesteinkommens in den unteren Tarifgruppen auf 12,50 Euro pro Stunde.  

Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Umsätze im Einzelhandel insgesamt gestiegen seien. Der Handelsverband dagegen verweist darauf, dass den vom Lockdown betroffenen Einzelhändlern in Bayern jede Woche rund 900 Mio. Euro Umsatz fehlten. Weiter erklärt der Verband, mindestens 19.000 Unternehmen seien von Insolvenz bedroht und rund 50.000 Jobs stünden auf dem Spiel.

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