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Initiative DHL Lokal Handeln

Starthilfe für stationäre Händler

Für den stationären Handel wirkte der Lockdown wie ein Beschleuniger: Plötzlich gilt es, schnell auf die digitale Spur zu wechseln. Gemeinsam arbeiten DHL und Handels­verband Deutschland (HDE) daran, innovationsbe­reite Unternehmen auf diesem Weg zu unterstützen.

Von Mirko Hackmann 11.04.2021

© DHL

Wer, von Existenzängsten geplagt, in diesem Anforderungswirrwarr auch noch in den Onlinehandel eintreten will, ist gut beraten, sich Unterstützung zu suchen.

Selbst gestandenen Unternehmern fällt es in Krisensituationen bisweilen schwer, kühlen Kopf zu bewahren und aus der Vielzahl von Handlungsoptionen die strategisch klügste zu wählen. Das gilt insbesondere für Händler, die sich erst mit Hygienekonzepten und Kurzarbeiterregeln herumschlagen mussten, um wenig später Anträge auf Staatshilfe auszufüllen und Mietreduzierungen auszuhandeln.

Wer, von Existenzängsten geplagt, in diesem Anforderungswirrwarr auch noch in den Onlinehandel eintreten will, ist gut beraten, sich Unterstützung zu suchen. Handfeste Orientierungshilfen bieten die Partner DHL und HDE an. Dank derer erfahren Einsteiger beispielsweise, bei welchen Handelsvolumina welche Vertriebswege und technologischen Lösungen die passenden sind.

„Ab 200 Paketen im Jahr profitieren Händler von unseren Geschäftskundentarifen. Die Paketlabel können über die Versandlösungen unserer Partner, zum Beispiel Marktplätze oder Warenwirtschaftssysteme, erzeugt werden – und die Abholung ist inklusive“, erläutert Ole Nordhoff, Leiter Marketing und Vertrieb Post und Paket Deutschland. Deutlich aufwendiger sei es, einen eigenen Onlineshop zu betreiben, da sich Händler dann um Angebotsgestaltung und Reichweite des Shops im Netz selbst kümmern müssten.

Damit Newcomer solche Hürden fehlerfrei nehmen können, hat das Logistikunternehmen den interaktiven Ratgeber „DHL lokal handeln“ aufgesetzt. Der zeigt Einzelhändlern in drei einfachen Schritten anhand kundenbezogener Fragen auf, wie sie ihr stationäres Geschäft auf sinnvolle Weise digital verfügbar machen, um zu vertretbaren Kosten eine breitere Kundenschicht erreichen zu können. „Je nach Antwort auf die unterschiedlichen Fragen empfiehlt die Plattform Reichweiten- und Technologiepartner, die über die notwendigen Kompetenzen verfügen, Einzelhändler fit für den E-Commerce zu machen“, erklärt Nordhoff. Auch Fach-, Rechts- und Datenschutzberatung zählen zum Angebot. Das Portfolio der DHL-Technologiepartner reicht von Shop-, ERP- und Warenwirtschaftssystemen bis hin zu Multichannel-Lösungen. Mit Sellwerk ist zudem ein Full-Service-Anbieter an Bord, der den Aufbau von Websites samt Onlineshop und dessen Vermarktung en bloc übernimmt.

Transformation wird zur Überlebensfrage

Ging es DHL und HDE zunächst darum, lokale Einzelhändler zu ermutigen, mit ihren Bestandskunden online in Kontakt zu treten, haben sie jüngst die zweite Ausbaustufe gezündet. Nordhoff: „Unser Angebot zielt nun auch darauf ab, Einzelhändler durch digitale Transformation zu befähigen, Neukunden im Internet zu gewinnen.“ Schätzungen von DHL zufolge sind rund 250 000 Einzelhändler nicht online und 50 Prozent der Händler ohne eigene Website. Doch weite Teile des Geschäfts, das sich wegen Corona ins Netz verlagert hat, werden dort verbleiben. Diese Änderung im Verbraucherverhalten macht es für Händler perspektivisch zu einer Frage des Überlebens, ihre Waren digital verfügbar zu machen.

„Die Transformation des stationären Einzelhandels ist in vollem Gange“, unterstreicht Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Daher sei es wichtig, dass Händler mit DHL und dem Handelsverband Deutschland starke Partner an ihrer Seite wüssten.

Schlagworte: Stationärhandel, stationärer Handel, Transformation, Digitalisierung, DHL, Initiative, Lockdown, Coronavirus, Coronakrise

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