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Shopper Journey Studie

Typische Einkaufsmuster und ihre Potenziale für Handel und Industrie

Wie ticken Kunden auf ihren Einkaufsreisen? In Zusammenarbeit mit dem Rheingold Institut zeigen GS1 Germany und Holistic Consulting mit der „Shopper Journey Studie“ sieben Kundenreisen samt Strategien zur Profilierung und Positionierung für Händler und Hersteller auf.

22.06.2022

© iStock.com/Wicki58

In Abhängigkeit von Stimmung und Bedarf durchläuft ein großer Käuferanteil mehrere unterschiedliche Shopper Journeys, so ein Ergebnis der Studie.

Ein kundenzentriertes Denken und Handeln ist für Handel und Industrie gleichermaßen oberste Prämisse. Das Verständnis über einzelne Shopper Journeys und die damit verbundenen individuellen Bedürfnisse stellen hierfür eine wichtige Basis dar, um die Touchpoints optimal auszugestalten. Ziel der „Shopper Journey Studie“ ist es, die Shopper sowohl stationär als auch online auf ihrem Weg zu Gütern des täglichen Bedarfs zu begleiten und relevante Einflussfaktoren sowie prototypische Einkaufsmuster zu ermitteln.

Im Rahmen der Studie wurden qualitative tiefenpsychologische Interviews geführt, Menschen bei ihren Einkäufen begleitet sowie mittels repräsentativer Umfrage insgesamt sieben Shopper Journeys identifiziert. Die generierten Insights ermöglichen ein differenziertes Verständnis zum Einkaufverhalten in Deutschland, basierend auf Fragen wie: Welche Anlässe und Motive lösen den Einkaufsakt aus? Welche Vorbereitungen werden getroffen? Welche Faktoren beeinflussen die Stimmungslage entlang der Shopper Journeys? Welche Touchpoints sind vor, während und nach dem Einkaufserlebnis relevant und wichtig? 

Stimmung und Bedarf bestimmen die Reise

Herausgekommen ist eine ganzheitliche Entscheidungshilfe für das Category Management und Shopper Marketing von Handels- und Industrieunternehmen zur optimalen Shopper-Ansprache. Mithilfe der Studie lassen sich die Shopper Journeys besser verstehen und mit dem Wissen sowohl das Leistungsspektrum als auch die Kommunikation attraktiv gestalten, um ein nachhaltiges Einkaufserlebnis zu schaffen.

Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass ein großer Käuferanteil mehrere unterschiedliche Shopper Journeys durchläuft – in Abhängigkeit von Stimmung und Bedarf. Bei einigen Journeys beschäftigen sich die Zielgruppen schon Tage oder Wochen vor dem eigentlichen Kauf mit der Vorbereitung und Planung. Der sogenannte „Korridor der Ansprache” beginnt somit deutlich früher als erwartet. Deshalb sollte eine gezielte Ansprache nicht punktuell, sondern im Zeitverlauf erfolgen. Zudem führt die Vereinfachung des Einkaufs der Pflichtartikel dazu, dass Shopper auch noch Lust und Zeit haben, sich zusätzlich umzuschauen. Je nach Shopper Journey endet das Einkaufserlebnis demnach nicht immer nach dem Verlassen der Einkaufsstätte.

Auf der Website gs1.de/shopper-journey-studie finden Interessierte eine über 40-seitige Leseprobe der „Shopper Journey Studie 2022 – Die Reisen zu den Fast Moving Consumer Goods (FMCG)“ sowie die Möglichkeit zum Erwerb der Studie.

Schlagworte: FMCG, GS1 Germany, Studie, Shopper Insight, Shopper Journey

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