Online-Versender Home24 profitiert von geschlossenen Möbelhäusern

 

Der Online-Einrichtungshändler Home24 profitiert in der Corona-Krise von geschlossenen Möbelhäusern. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres seien die Konzernerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um 50 Prozent auf 152 Millionen Euro gestiegen, teilt das Unternehmen mit.

 

Auf Jahressicht hätten die währungsbereinigten Umsätze um 42 Prozent auf 492 Millionen Euro zugelegt. Auch in das neue Jahr ist das Unternehmen mit einem guten Auftragspolster gestartet: Im Januar erhöhten sich die Auftragseingänge um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im 4. Quartal des vergangenen Jahres habe das Orderplus bei 58 Prozent gelegen.

 

Auch beim bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) haben die Berliner nach vorläufigen Zahlen 2020 zugelegt. Mit 17 Millionen Euro sei eine deutliche Verbesserung von 45 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erzielt worden, heißt es. Die Steigerung der Rentabilität um 11 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr unterstreiche die Fähigkeit des Unternehmens, "signifikante Rentabilitätsverbesserungen mit weiterhin starken Wachstumsraten zu verbinden". home24 beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 1.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen sei in sieben europäischen Märkten sowie unter der Marke "Mobly" auch in Brasilien aktiv.

 

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