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Douglas-Umsatz schrumpft in der Coronakrise

26.02.2021

Gute Geschäfte im Internet, aber massive Umsatzeinbußen in den Läden: Die Coronakrise hat im Weihnachtsgeschäft deutliche Spuren in der Bilanz der größten deutschen Parfümeriekette Douglas hinterlassen. Insgesamt sank der Umsatz des Beauty-Konzerns im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (Oktober bis Dezember) um 9,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Umsätze in den europaweit rund 2.400 Filialen brachen sogar um 28,8 Prozent auf 736 Millionen Euro ein. Hier litt Douglas nicht zuletzt unter dem Lockdown in der zweiten Dezemberhälfte, der traditionell umsatzstärksten Zeit für die Parfümeriekette.

Doch konnte Douglas einen Großteil der Umsatzeinbußen im stationären Geschäft durch seine florierenden Online-Shops wettmachen. Insgesamt steigerte die Parfümeriekette die Internet-Umsätze im Weihnachtsquartal um 74 Prozent auf 433 Millionen Euro. In Deutschland stieg der E-Commerce-Anteil am Geschäft zwischen Oktober und Dezember sogar erstmals auf über 50 Prozent. Konzernweit lag er bei 37 Prozent.

Fokus auf E-Commerce

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 19,2 Prozent auf 177 Millionen Euro. Der Quartalsüberschuss lag bei 148 Millionen Euro. Konzernchefin Tina Müller betonte, Douglas habe aus den Erfahrungen der ersten Coronawelle gelernt und gewinne im Onlinehandel immer mehr an Fahrt.

Nachdem die Parfümeriekette im Kalenderjahr 2020 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz im Internet machte, sei es nun das Ziel "die zwei Milliarden Euro im E-Commerce so schnell wie möglich zu erreichen", sagte die für das Digitalgeschäft zuständige Managerin Vanessa Stützle. Dafür will Douglas seinen in Deutschland, Österreich und Frankreich erfolgreichen Online-Marktplatz nun schell international ausrollen.

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