New-Yorker-Chef soll Insiderhandel mit Gerry-Weber-Aktien betrieben haben

 

Wegen verbotenen Insiderhandels mit Aktien des Modekonzerns Gerry Weber müssen vier Männer aus der Region Braunschweig hohe Geldauflagen zahlen. Das teilt die Staatsanwaltschaft mit. Der Wirtschaftswoche zufolge ist der Hauptbeschuldigte der Chef der Modekette New Yorker.

 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) war laut Staatsanwaltschaft auffälligen Geschäften im zeitlichen Zusammenhang mit einem Insolvenzantrag im Januar 2019 nachgegangen. Nach der Veröffentlichung sank der Kurs und wurde später vom Handel ausgesetzt. Gegen die Beschuldigten habe der Verdacht der unbefugten Verwendung oder Weitergabe von Informationen über das drohende Scheitern von Finanzierungsverhandlungen und den anstehenden Insolvenzantrag bestanden, heißt es.

 

Konkret sollen zwei Männer Aktien rechtzeitig verkauft haben, um Kursverluste zu vermeiden: der Depotinhaber selbst und ein 71-jähriger Bevollmächtigter. Zwei 28-Jährige sollen versucht haben, von Wetten auf fallende Werte zu profitieren. 

 

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