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Bonprix lässt KI Ladenhüter aussortieren

 

Ein neues, selbst entwickeltes Prognosesystem unterstützt Bonprix bei der Erstellung von Sortimenten. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) treffe es Vorhersagen zu Nachfrage und Kauf, um das Angebot besser an den Kundenwünschen auszurichten, teilt das Unternehmen mit.

 

Das neue Prognosesystem sei im Sommer getestet worden und solle ab der Erstellung der Januarkollektion 2021 zum Einsatz kommen, heißt es. Das System ermögliche mithilfe von KI eine zuverlässigere Vorhersage darüber, wie erfolgreich sich ein Artikel verkaufen wird. Es werte sämtliche Produktdaten von Bonprix aus und stelle für die Sortimentserstellung automatisch Listen der prognostizierten Flop-Artikel bereit.

 

Diese mit KI generierten Prognosen helfen dann dem verantwortlichen Produktmanagement, bessere Entscheidungen rund um neue Artikel zu treffen: Die schlecht vorhergesagten Produkte sollen gar nicht ins Sortiment genommen werden; andere Artikel wiederum optimiert, beispielsweise durch Anpassung der Farben. Hinter dem Prognosesystem steckt nach Unternehmensangaben ein Machine-Learning-Algorithmus, der sich auf Basis immer neu gewonnener Informationen kontinuierlich selbst optimiert, sodass die Vorhersagen zunehmend präziser werden.

 

„Mit diesem neuartigen Ansatz in der Sortimentsgestaltung können wir den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden künftig noch besser gerecht werden und ihnen ein noch attraktiveres Sortiment anbieten. Das letzte Wort hat am Ende zwar noch immer der Mensch. Aber KI kann durch ihre Fähigkeit, die verschiedensten Einflussfaktoren zu berücksichtigen, wertvollen Input liefern, um die wirklich besten Styles zu kreieren“, betont Jessica Külper, Abteilungsleiterin Supply Chain Strategy bei Bonprix. Die Basis für dieses Prognosesystem, die Artikel-spezifische Erfolgsanalyse (ASA), sei von Bonprix gemeinsam mit KI-Experten der Otto-Tochter data.works entwickelt worden.

 

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