Anzeige

Zooplus erwartet erneut bessere Geschäfte

 

Der Tierbedarf-Onlinehändler Zooplus macht in der Corona-Krise weiter bessere Geschäfte als zunächst gedacht. Zum dritten Mal in diesem Jahr haben die Münchener ihre Jahresprognose angehoben, nun sollen es zwischen 1,77 und 1,81 Milliarden Euro Umsatz werden, wie das Unternehmen mitteilt. Bisher war etwa das untere Ende der neuen Zielspanne angepeilt. Beim operativen Ergebnis will das Management in diesem Jahr vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Gewinn von 50 bis 65 Millionen Euro vorweisen statt wie bisher mindestens 40 Millionen.

 

Zuversicht zieht Zooplus aus den vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal. In den ersten neun Monaten zog der Umsatz von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 1,3 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte demnach auf zwischen 40 und 50 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum nur 6,7 Millionen Euro gewesen waren. Der Versender von Heimtierbedarf spricht von einer hohen Aktivität der Bestandskunden und besonders guten Geschäften mit Neukunden. Der Zuwachs beim Ergebnis speise sich aus eine guten Margenentwicklung und Effizienzgewinnen. Die detaillierten Zahlen will Zooplus am 17. November vorlegen.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Studie

Coronakrise beschleunigt Strukturwandel im Handel

Neue Zahlen des IFH Köln und der Kölner Universität zeigen: Pandemiebedingt wird der Strukturwandel im Handel circa sieben bis acht Jahre früher erfolgen. Geschäftsaufgaben, Onlinewachstum und Formatverschiebungen erfolgen mit nie dagewesener Dynamik.

Coronapandemie

Was Konsumenten bequemes Einkaufen wert ist

Eine Umfrage des IFH Köln und der Kölner Universität zeigt: Bequemlichkeit ist ein wesentlicher Treiber des Konsums. So würden Verbraucher bis zu 15 Euro monatlich zahlen, um Zugang zum Angebot des Onlineriesen Amazon zu erhalten. Nachhaltigkeit steht ebenfalls hoch im Kurs.

Coronapandemie

Oster-Lockdown: Lebensmittelhandel befürchtet lange Schlangen

Die Karwoche ist eine der umsatzstärksten Wochen im deutschen Lebensmittelhandel. Weil jetzt einer der Verkaufstage wegfällt, rechnet der Handel mit noch mehr Ansturm an den verbleibenden Tagen. Der Handel reagiert mit Unverständnis und kritisiert den Oster-Lockdown als kontraproduktiv.

Coronakrise

Wie sich das Einkaufsverhalten im ersten Pandemie-Jahr verändert hat

Ein Jahr Coronakrise hat das Einkaufsverhalten der deutschen Konsumenten verändert: Durch wiederkehrende Lockdowns, vermehrtes Homeoffice und Social Distancing hat sich in Deutschland eine neue Form des Wohlfühlkonsums durchgesetzt.

Pandemie

Wie Coronatest-Angebote des Handels bei Verbrauchern ankommen

Corona-Schnelltests sind derzeit ein heiß diskutiertes Thema. Im Einzelhandel sind die Tests bereits zu erwerben, zudem planen einige Händler, für Bürger kostenlose Testzentren aufzubauen. Eine aktuelle Umfrage deutet darauf hin, dass diese Angebote positiv auf das Markenimage wirken.