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Jeder fünfte Verbraucher spart wegen Corona

 

Die Coronakrise bremst weiterhin die Kauflust der Verbraucher in Deutschland. Jeder fünfte Bundesbürger gebe beim Shoppen aktuell bewusst weniger Geld aus als normalerweise, so eine neue repräsentative Studie.

 

Vor allem größere Anschaffungen würden zurückgestellt, so der Trendmonitor Deutschland des Marktforschungsunternehmen Nordlight Research. Die gesunkene Kauflust hat der Umfrage zufolge mindestens zwei Ursachen. Einerseits hat ein Drittel der Haushalte nach eigener Aussage weniger Einkommen zur Verfügung als vor dem Ausbruch der Krise. Andererseits geben zwei Drittel der Befragten an, dass ihnen das Shoppen im stationären Einzelhandel aktuell weniger Spaß macht als vor Corona.

 

Die Mehrheit der Verbraucher (59 Prozent) stört dabei insbesondere die Pflicht zum Tragen einer Maske. Rund 45 Prozent sagten, dass sie wegen der Maskenpflicht seltener in Geschäften einkaufen. Nur ein knappes Viertel der befragten Verbraucher gab an, dass sich ihr Einkaufsverhalten nach Wiedereröffnung der Geschäfte bereits wieder weitgehend normalisiert habe. Während der stationäre Handel unter der Maskenpflicht leidet, konnte das Onlineshopping profitieren. Aktuell kaufen der Umfrage zufolge fast drei Viertel (72 Prozent) der Verbraucher mindestens einmal pro Monat online ein. Zum Vergleich: Vor der Krise waren es 67 Prozent.

 

Dennoch erwarten die Marktforscher in Zukunft keinen speziellen Krisenbonus für die Onlinehändler. Genau wie vor der Krise beabsichtige rund jeder fünfte Verbraucher künftig noch etwas häufiger online einzukaufen statt in klassischen Geschäften, berichteten sie. Dagegen wollen der Umfrage zufolge 18 Prozent der Konsumenten ihre Online-Käufe eher reduzieren - zugunsten des stationären Handels. Vor der Krise sagten das 16 Prozent. Die Mehrheit der Verbraucher will ohnehin einfach an ihren vertrauten Einkaufsroutinen festhalten.

 

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