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Black Week 2021

Mit datenbasierter Planung zum Verkaufserfolg

Die Black Week gehört zu den umsatzstärksten Shoppingevents des Jahres – Tendenz weiter steigend. Doch was für Konsumenten eine erfreuliche Schnäppchenjagd ist, erfordert langfristige Vorbereitung von Unternehmen und Händlern. Tipps von der GfK.

06.07.2021

© Kiryl Lis/stock-adobe-com

Blackout: Die Vorbereitungen für die diesjährige Black Week sollten schon im Sommer beginnen.

Die letzte Black Week wurde von der Corona-Pandemie überschattet: Zum ersten Mal zeigen Marktdaten von der GfK einen Rückgang des Umsatzes im Vergleich mit dem Vorjahr. Die Vorbereitungen für die diesjährige Black Week sind entsprechend mit großen Unsicherheiten verbunden: Welche Produktkategorien interessieren Konsumenten in einem halben Jahr? Bei welchen Produkten lohnt sich eine Promotion? Und wie werden Preispunkte definiert? 
 
Durch eine Analyse der Verkaufsdaten der letzten Jahre bietet die GfK Orientierungspunkte für die Entwicklungen im Jahr 2021 und gibt vier Tipps, wie Hersteller und Händler diese Black Week erfolgreich gestalten: 
 
Produktkategorien @Home auf dem Vormarsch
2020 fielen die meistverkauften Produkte in die Kategorie „Zuhause“. Die GfK erwartet, dass sich diese starke Nachfrage auch 2021 fortsetzen wird – insbesondere in den Kategorien IT fürs Homeoffice und Hausgeräte fürs Kochen und Putzen. Vorsicht geboten ist bei Home Entertainment: Mit zunehmenden Freiheiten wird auch Unterhaltung wieder verstärkt außer Haus gesucht. 

Größter Rabatt ist nicht gleich größter Erfolg
Die starke Verbrauchernachfrage nach Tech-Produkten von 2020 wird weiter anhalten. Bereits in diesem Jahr zeichneten sich durchschnittlich geringere Rabatte, aber steigende Verkäufe ab. Gerade in gefragten Produktkategorien ist ein geringer Kaufanreiz bereits ausreichend.

Takten Sie Promotionen richtig ein
Inzwischen gehen Konsumenten bereits lange vor dem „schwarzen Freitag“ auf Schnäppchenjagd. Das Nachfrageverhalten schwankt im Zeitverlauf: Letztes Jahr stiegen die Verkäufe bereits drei Wochen vor dem Event um 19 Prozent, in der Woche vorher um 15 Prozent. Dafür sanken die Verkäufe in der eigentlichen Black Week 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Geplante Aktivitäten sollten diese veränderte Nachfragekurve antizipieren, sowohl in der Verkaufsmenge als auch den Sortimenten, und die komplette Zeitspanne von drei Wochen ausnutzen. 

Fokussieren Sie E-Commerce und Social Shopping
Bestimmt auch Corona geschuldet, übertrafen die Online-Umsätze in der Black Week 2020 erstmals die Verkäufe vor Ort: 53 Prozent der Verkäufe fanden online statt. Dieser neue Trend sollte Teil der Verkaufsplanung sein, genau wie kreative Online-Formate wie Social-Shopping oder Live-Events mit Influencern. 
 
"Bei Innovationen geht es heute nicht mehr nur um Produkte", so Norbert Herzog, Senior Strategic Insights Manager bei der GfK. "Innovative, kundenzentrierte und digitale Einkaufsformate mit Unterhaltungswert werden langfristig Umsatzpotenziale während des ganzen Jahres heben – nicht nur während der umsatzstärksten Wochen."
 

Schlagworte: E-Commerce, Onlinehandel, Black Friday

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