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Zeitungsmarketing

"Licht am Ende des Tunnels"

Mit der Anzeigenkampagne #Zuversicht bieten die zwölf Tageszeitungen der Funke Mediengruppe Einzelhändlern von Sponsoren subventionierte oder verbilligte Werbeflächen an. Funke-Gesamtvermarktungsleiter Dirk Wiedenmann und Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), über die Rolle von Lokalzeitungen beim Neustart im Handel und für die Wiederbelebung der Innenstädte.

Von Thomas Müller 01.06.2021

Funke Mediengruppe

Mit "Deutschlands größter Zuversichtskampagne" wollen die Tageszeitungen der Funke Mediengruppe dem Einzelhandel beim Neustart unter die Arme greifen.

Herr Wiedenmann, Herr Tyrock, der Einzelhandel hofft auf eine baldige Wiedereröffnung aller Geschäfte. Wie wollen Sie der finanziell angeschlagenen Branche beim Neustart helfen?
Dirk Wiedenmann: Die Pandemie hat auf unsere Leser und Kunden sehr unterschiedliche Auswirkungen. Während einige Wirtschaftsbereiche – darunter etwa der Lebensmitteleinzelhandel sowie Drogeriemärkte – sogar von der Krise profitieren können, sehen sich viele kleine und mittelständische Einzelunternehmen aus anderen Branchen – wie zum Beispiel der Bekleidungshandel – akut in ihrer Existenz bedroht. Sie müssten zum Neustart eigentlich in Werbung investieren, doch dafür fehlt das Geld. Mit Deutschlands größter Zuversichtskampagne möchten wir diesen Händlern Mut machen und ihnen unsere Hilfe anbieten: Sponsoren subventionieren Werberaum, den die Unternehmen nutzen können, um sich und ihr Angebot prominent in den Tageszeitungen sowie digitalen Kanälen der Funke Mediengruppe zu präsentieren. Auch Funke stellt natürlich Werbeplätze vergünstigt zur Verfügung. Gemeinsam kurbeln wir das Geschäft wieder an.

Andreas Tyrock: Die Kampagne #Zuversicht steht für das Licht am Ende des Tunnels. Als Regional- und Lokalzeitung sind wir besonders nah bei den Menschen und erfahren jeden Tag, was der pandemiebedingte Verlust des sozialen Miteinanders oder die Sorgen um die Familie und den Arbeitsplatz bewirken. Als Journalisten haben wir gleichwohl auch die Aufgabe, neben aller Kritik an Dingen, die noch nicht gut laufen, Aufbruchstimmung widerzuspiegeln. Die Wirtschaft erholt sich, die Inzidenzen sinken vielerorts, und die Zahl der Menschen mit vollem Impfschutz steigt: Die Zuversicht wächst. Diese Entwicklung werden wir im Rahmen der Kampagne redaktionell begleitend aufgreifen und dabei auch Einzelhändlern eine Stimme geben, die selbst trotz größter Herausforderungen optimistisch nach vorne blicken.

Wie genau profitieren Einzelhändler von der Kampagne?
Wiedenmann: In den Erscheinungsgebieten unserer Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen suchen wir bereits gezielt nach Sponsoren. Das können etwa Energieversorger oder Verkehrsbetriebe sein, Handelskammern, Stiftungen oder Konzerne. Kurz: Sponsoren, die mit uns das gesellschaftliche Interesse daran teilen, dass Einzelhändler nach den Lockdowns wieder mit aller Kraft ins gewohnte Geschäftsleben zurückehren können und für eine Wiederbelebung der Innenstädte sorgen. Diese Sponsoren bezuschussen Werbeflächen auf Sonderseiten in unseren regionalen Tageszeitungsausgaben sowie auf unseren digitalen Kanälen für Händler, Gastronomen, Friseure oder auch Kulturbetriebe. Im Gegenzug kommunizieren wir das Engagement der Sponsoren im Rahmen der Kampagne reichweitenstark und emotional. 

Können Sie die Höhe der Bezuschussung genauer beziffern?
Wiedenmann: Die Kampagne startet am 1. Juni. Es lässt sich daher jetzt noch nicht sagen, wie das jeweilige Sponsorenaufkommen in den sehr unterschiedlich strukturierten Regionen, in denen unsere Titel erscheinen, ausfallen wird. Doch fest steht: Die Einzelhändler werden dank #Zuversicht von sehr kostengünstigen Werbeflächen profitieren, die sie in etwa drei bis vier Wochen buchen können. Interessierte halten wir auf regionalen und lokalen Themenseiten auf dem Laufenden, zum Beispiel unter essener-zuversicht.de.

Wie wichtig sind lebendige Innenstädte – für Ihre Leser und für die Zukunft der örtlichen Tageszeitungen?
Tyrock: Wir haben gerade unsere Leserinnen, Leser und User befragt, wie ein Jahr Pandemie ihr Leben verändert hat und wie sie durch die Krise kommen. Mehr als 15.000 von ihnen sind dem Aufruf der WAZ gefolgt. Die Auswertung der Antworten zeigt, dass die drohende Verödung der Innenstädte sehr viele Menschen umtreibt und bewegt. Die Zuversichtskampagne hat nicht die Funktion, dass wir nun alles schönschreiben. Vielmehr sind wir als Journalisten gefordert, konstruktiv aufzuzeigen, wie Stadtgestaltung in Zukunft aussehen könnte und welche Städte im Ruhrgebiet mit positiven Beispielen vorangehen. Wir verstehen uns mit unseren Lokalausgaben als Drehscheibe für diesen Ideenaustausch und Anlaufstelle für die Interessen und Meinungen der Menschen.

Wiedenmann: Neben unseren Abonnenten bildet das Anzeigengeschäft eine der wesentlichen Erlösquellen, um lokalen und regionalen Qualitätsjournalismus zu refinanzieren. Wir sind also darauf angewiesen, dass es den Unternehmen vor Ort gutgeht. Der Einzelhandel musste seine Geschäfte monatelang schließen. Als sie dann unter Einschränkungen wieder öffnen durften, mieden die Menschen aus Vorsicht die Innenstädte. Das veränderte Einkaufsverhalten hat erhebliche Folgen für die städtischen Strukturen. Die Kampagne verfolgt daher auch das Ziel, wieder die Lust auf einen Shoppingbummel in der Fußgängerzone zu wecken.
 

Schlagworte: Einzelhandel, Marketing

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