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Gastbeitrag

Kundenansprache ohne Streuverluste

Wie nach­haltig­ sich die ­Angebotskommunikation in der Coronakrise verändert hat, erklärt Christoph Eck-Schmidt, Geschäftsführer von Bonial International, einem europaweit agierenden Anbieter im Drive-to-Store-Marketing, im Gastbeitrag.

Von Christoph Eck-Schmidt 22.06.2021

© Bonial

Viele Handelsunternehmen setzen in ihrer Angebotskommunikation verstärkt auf digitale Kanäle.

Wir alle können tagtäglich mitverfolgen, wie anpassungsfähig der Handel auf politische Entscheidungen reagieren muss und welch diffuse Situation für den Einzelhandel daraus entsteht. In dieser Lage den Überblick zu behalten, ist weder für Händler noch für Konsumenten einfach. Häufiger als je zuvor recherchieren Verbraucher vor dem Einkauf auf digitalen Wegen nach Öffnungszeiten, Einkaufsservices und Angeboten vor Ort. Der Konsument benötigt transparente, tagesaktuelle Informationen und verzeiht keine Informationslücken.

Der Printprospekt, seit Jahrzehnten Leitmedium für die Angebotskommunikation im Handel, gerät angesichts dieser umfassenden Herausforderungen zunehmend an seine Grenzen, da er den Bedarf nach schneller, flexibler Kommunikation mit kurzen Vorlaufzeiten häufig nicht abdecken kann. Zudem wird die Printinfrastruktur immer löchriger und die Printzielgruppe immer älter. Somit wird es zunehmend schwerer für Händler, allein über Printprodukte ihre Kunden zu erreichen.

Daher setzen viele Handelsunternehmen in ihrer Angebotskommunikation verstärkt auf digitale Kanäle. Denn deren Möglichkeiten sind vielfältig und die Vorteile groß: Von kurzfristigen, regionalen Öffnungskampagnen über große nationale Abverkaufskampagnen sowie der Option, digital auch direkt bestellen zu können, bis hin zu automatisierten Preisanpassungen auf Basis aktueller Verfügbarkeiten in den Geschäften – digital ist das im Vergleich zu gedruckt alles schnell umgesetzt und zudem komplett messbar. Vorteil für den Händler: Er zahlt ausschließlich für die Leistung, nicht für Streuverluste.

Kein Zurück zu der Zeit vor Corona

Auch auf Nutzerseite vermochten digitale Anbieter ihre Reichweiten in den vergangenen Monaten deutlich auszubauen. So konnte beispielsweise Bonial (kaufDA und MeinProspekt) seinen Handelskunden monatlich Zugang zu mehr als 10,3 Millionen Nutzern bieten, die ausschließlich auf die Plattform kommen, um die aktuellen Angebote der Händler zu sichten.

Die Post-PDF-Ära ist eingeleitet ­­– und es wird kein Zurück zu der Zeit vor Corona geben. Dafür sind die Vorteile der digitalen Angebotskommunikation insbesondere gegenüber klassischen Printprospekten zu groß.  

Christoph Eck-Schmidt übernimmt ab Juli die Rolle des CEOs der Bonial International GmbH. Bevor er 2018 als CRO in das Unternehmen eintrat, arbeitete Eck-Schmidt für ImmobilienScout24, wo er zuletzt als Vice President Sales sowie zuvor als Head of Key Account Management tätig war. Davor hatte er unterschiedliche Positionen bei Axel Springer in der Vermarktung inne.

Schlagworte: Coronakrise, Coronavirus, Kommunikation, Marketing

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