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Stellungnahme

HDE zeigt sich betroffen über Lage in der Ukraine

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erklärt mit Blick auf den Angriff Russlands auf die Ukraine, er verfolge die Geschehnisse und dramatischen Entwicklungen in der Ukraine voller Anteilnahme. Die Gedanken seiner Mitglieder seien bei den Menschen vor Ort.

01.03.2022

© Oleh Honcharenko / iStockphoto.com

Russland hat die Ukraine angegriffen, die Kämpfe dauern an.

Europa und die Ukraine seien in vielerlei Hinsicht miteinander verbunden, und es sei richtig, dass die EU diese ungeheuerliche Völkerrechtsverletzung entschlossen sanktioniere, heißt es weiter. Solche illegalen Handlungen dürften für die Verursacher nicht ohne Folgen bleiben.

"Gemeinsam mit unserem europäischen Dachverband EuroCommerce und anderen europäischen Wirtschaftsverbänden fordern wir, dass diese Maßnahmen mit den USA und anderen Partnern koordiniert werden", erklärt der HDE. Die Branche werde die Politik bei allen Maßnahmen unterstützen, die notwendig sind. Diese seien so eindeutig wie möglich zu fassen, um den Unternehmen, die sie einhalten müssen, Rechtssicherheit zu geben. Mitgliedsunternehmen, die in Russland oder der Ukraine tätig sind, brauchten politische Unterstützung bei der Betreuung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beiden Ländern.

Weiter heißt es: "Unsere Händler werden alles in ihrer Macht Stehende tun, wie sie es bereits während der schlimmsten Phasen der Pandemie getan haben, um die durch die Invasion und ihre Folgen verursachten Störungen zu überwinden und sicherzustellen, dass die europäischen Bürger weiterhin Zugang zu Gütern des täglichen Bedarfs haben." Angesichts wohl weiter steigender Preise für Energie und andere Rohstoffe fordert der Verband die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, sich Gedanken darüber zu machen, wie die schlimmsten Auswirkungen des anhaltenden Inflationsdrucks auf die europäischen Verbraucher abgefedert werden könnten.

Schlagworte: HDE

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