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HDE verlangt Aufstockung der Hilfen

27.04.2021

Angesichts des anhaltenden Lockdowns für große Teile des Einzelhandels hat der Handelsverband Deutschland (HDE) eine Aufstockung der Hilfen für die Branche gefordert.

Ohne weitere Hilfen würden vielen Einzelhändler "die Krise wirtschaftlich nicht überleben", schrieb HDE-Präsident Josef Santkjohanser in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Gerade größere Handelsketten erhielten bislang keinen adäquaten Ausgleich für die erlittenen Schäden.

"Aufgrund der Dauer der Schließungsanordnungen halten wir insbesondere die Anhebung des Maximalbetrags der Beihilfe von derzeit zehn Millionen Euro pro Unternehmen auf bis zu 70 Millionen Euro für erforderlich", schrieb der HDE-Präsident. Bei größeren Mittelständlern reichten die bislang in Aussicht gestellten Hilfen gerade einmal dazu, Teile der entstehenden Fixkosten zu decken. "Sollte die jetzige Obergrenze beibehalten werden, können bei vielen betroffenen Unternehmen die entstehenden Schäden folglich überhaupt nicht kompensiert werden", betonte Sanktjohanser.

Nach einer Umfrage bei den größeren Unternehmen lag der finanzielle Schaden durch Corona bereits Mitte März 2021 bei 46 Prozent der Händler oberhalb der EU-Höchstfördergrenze, wie der HDE berichtete. Bei 16 Prozent der befragten größeren Unternehmen lagen die operativen Verluste demnach sogar bei über 50 Millionen Euro, so dass der maximale Zuschussbetrag von 10 Millionen Euro in keiner Weise eine mögliche Kompensation für die Schließungen darstelle.

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