Anzeige
Anzeige

Florierendes Online-Geschäft hält Umsatzminus von Douglas in Grenzen

12.05.2021

Stark wachsende Verkäufe über das Internet haben bei der größten deutschen Parfümeriekette Douglas Umsatzeinbußen durch weiter geschlossene Geschäfte in Grenzen gehalten. Insgesamt schrumpfte der Umsatz von Januar bis März gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis um 12,5 Prozent auf 551 Millionen Euro, wie Douglas am Mittwoch mitteilte.

Während der Umsatz in den Filialen auf vergleichbarer Fläche um fast 50 Prozent sank, erzielte Douglas im Online-Geschäft ein Umsatzplus von gut 75 Prozent auf 291 Millionen Euro. Davon entfielen 175 Millionen Euro auf Online-Verkäufe in Deutschland. Beim bereinigten Konzernergebnis (Ebitda) schrieb Douglas im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 einen Verlust von einer Million Euro.

Durch das boomende Online-Geschäft habe Douglas "zumindest einen Teil der lockdownbedingten Umsatzausfälle aufgefangen", betonte Douglas-Chefin Tina Müller. Mit dem Fortschritt bei den Impfungen steige die Zuversicht, "unsere Filialen in den kommenden Wochen endlich wieder öffnen zu dürfen".

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Online-Payment

Wie die Deutschen im ersten Coronajahr am liebsten zahlten

Beim Onlineshopping nutzen deutsche Kunden am liebsten den Kauf auf Rechnung. Daran hat sich auch im ersten Pandemiejahr 2020 nichts geändert, der Zahlungsdienstleister Paypal hat laut einer Studie des EHI Retail Institute jedoch ordentlich aufgeholt.

HDE-Onlinemonitor

Welche Onlinekanäle während der Pandemie gewachsen sind

Die Coronapandemie mit wiederholten Lockdowns hat 2020 massive Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten gezeigt. Das zeigen aktuelle Daten aus dem Onlinemonitor des Handelsverbands Deutschland (HDE). Gewinner sind demnach Click-and-Collect-Modelle sowie Online-Marktplätze.

HDE-Konsumbarometer

Warum die bessere Verbraucherstimmung vorerst ohne Folgen bleibt

Trotz anhaltender Einschränkungen durch die Coronapandemie hellt sich die Verbraucherstimmung im Mai weiter auf. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Die steigende Konsumneigung kann jedoch nur sehr begrenzt ausgelebt werden.

Modehandel in der Krise

Onlineshopping für Fashioneinkäufer

Der pandemiebedingte Ausfall der Branchenmessen beschleunigt die Digitalisierung der Orderprozesse im Modehandel. Eine aktuelle Erhebung zeigt, wie die Einkäufer großer Mode- und Schuhhäuser die neuen virtuellen Formate bewerten.

Shoppingcenter

Branche im Wartemodus

Die Folgen der Corona-Pandemie bereiten dem stationären Handel große Schwierigkeiten. Das betrifft auch den Shoppingcenter-Markt, der aktuell kaum Dynamik aufweist. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland nur vier Neueröffnungen, so ein neuer Report des EHI.