Anzeige
Coronapandemie

Wie die Deutschen vor Weihnachten einkaufen wollen

In den Supermärkten sind die Regale bereits mit Lebkuchen und Spekulatius gefüllt und viele Konsumenten haben angefangen, Geschenke zu shoppen. Die Marktforschungsplattform Appinio hat untersucht, wie die Deutschen in Zeiten der Pandemie ihre Weihnachtseinkäufe erledigen wollen.

10.11.2020

© Geber / iStock

Weihnachtseinkäufe wollen die Deutschen vor allem online erledigen.

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) geht laut der Befragung davon aus, dass Weihnachten in diesem Jahr aufgrund der Pandemie anders wird als bisher. Das gilt auch für das Kaufverhalten in der Vorweihnachtszeit: Zwar wollen gute zwei Drittel der Befragten genauso viel Geld für Geschenke ausgeben wie in den Jahren zuvor, jedoch setzt sich der Trend zum verstärkten Onlinekauf auch im Weihnachtsgeschäft fort.

Fast ein Drittel der Verbraucher (29 Prozent) plant in diesem Jahr, mehr online zu shoppen als sonst - der Trend unterliegt über alle Altersgruppen hinweg nur geringen Schwankungen. Dazu passt die deutliche Tendenz, Innenstädte und Kaufhäuser zu meiden: 64 Prozent der Befragten haben entsprechende Pläne, bei den 55- bis 65-Jährigen sind es sogar 70 Prozent.

Auch Kurzentschlossene wollen mehr online kaufen 

Kurzentschlossene Last-Minute-Einkäufer planen, mehr Weihnachtsgeschenke online zu kaufen: 43 Prozent derer, die Geschenke erst in den Tagen oder der Woche vor Heiligabend kaufen, gaben an, dieses Jahr mehr im Internet bestellen zu wollen als sonst. Für die, die längerfristig planen und frühzeitig bereits im November kaufen, ändert sich nicht so viel: In dieser Gruppe gaben nur 24 Prozent an, dieses Jahr mehr Geschenke online zu kaufen. Wie viel sie bereits in den Vorjahren online bestellt haben, wurde nicht abgefragt.

Das Marktforschungsunternehmen Appinio führt seine Befragungen über eine Mobile App durch und verspricht so besonders schnelle Ergebnisse. Seit Beginn der Coronakrise führt das Unternehmen für seinen Corona Report regelmäßige Befragungen von je 500 Männern und Frauen durch, um die Entwickung der Verbraucherstimmung zu untersuchen. Die jüngste Erhebung datiert auf den 6. November, bildet also bereits die Stimmung nach Beginn des Teil-Lockdowns ab.

Der komplette Report steht hier kostenlos zum Download bereit.

 

Schlagworte: Coronakrise, Coronavirus, Weihnachtsshopping

Kommentare

  • Wilfried Prof. ad. Wehde

    Ich weiß, ich mache mich damit unbeliebt, aber Wunschdenken, Nicht-Handeln, Sonntagsreden und
    Steuergelder künftiger Generationen (auf welcher Basis?) helfen da nicht weiter.
    Seit Jahren wurde alles zugetüncht, übermalt - und immer schön nach alter Väter Sitte mit sog.
    Stadt-Marketing, was in Wirklichkeit nur Promotion für ein bestehendes Produkt (= Kommune) ist,
    künstlich "am Leben" gehalten.

    Aber irgendwann kommt immer "die Stunde der Wahrheit".
    In diesem Fall hat man es "Corona" genannt - das alles offenlegt ...

    Und um den Unmut fortzusetzen:

    Eine repräsentative Befragung (welche Methode etc. wurde eingesetzt?) gibt es erst ab
    3.000 Interviews (Methode!) ...

    Eine aktuelle "große Weihnachtsumfrage bei 46.000 Menschen durch die FOM-Hochschule,
    Prof. Dr. Oliver Gansser (Details: http://www.fom.de/weihnachtsbefragung2020)" ergibt in
    der Zusammenfassung, letzter Absatz:

    "Die Unterstützung des stationären Einzelhandels ist den Bundesbürgern nur bedingt wichtig:
    Lediglich 34 % der Befragten haben vor, deshalb Geschenke in der Umgebung zu kaufen,
    bei den 12 - 23-Jährigen sind es sogar nur 19%."

    Tja, liebe Leute, da ist aber so Einiges schief gelaufen in den letzten Jahren.

    Warum & weshalb das so ist und was da zu ÄNDERN ist, kann ich hier aus Platzgründen
    nicht darlegen.
    Sie können mich aber gern fragen.
    Antworten
    19.11.2020, 14:45 Uhr
Ihr Kommentar