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Payment

Welche Zahlungsmethoden in der Krise beliebt sind

Kurzarbeit, Home Office und eine unsichere Zukunft – die aktuelle Corona-Krise bringt für viele Verbraucher finanzielle Einbußen. Dies macht sich auch in einem veränderten Bezahlverhalten bemerkbar: Wesentlich mehr Kunden nutzen Rechnung- oder Ratenzahlung.

26.05.2020

© Stock Adobe

In der Coronakrise sind Ratenzahlung sowie Zahlung auf Rechnung besonders beliebt.

Dies sind Ergebnisse einer aktuellen internationalen Studie der Zahlungsplattform Paysafe, die die Auswirkungen von COVID-19 auf das Einkaufs- und Bezahlverhalten untersucht. Für die Studie wurden 8.000 Verbraucher in Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien, den USA, Kanada und Bulgarien befragt.

In der aktuellen Corona-Krise, die finanzielle Unsicherheit mit sich bringt, nutzen Verbraucher demnach häufiger Rechnungs- oder Ratenzahlung: 32 Prozent der Deutschen haben bei Online-Einkäufen im vorherigen Monat mit Rechnung bezahlt, und 7 Prozent nutzten Ratenzahlung. Unter den österreichischen Kunden bezahlten sogar 39 Prozent auf Rechnung. Zum Vergleich: 2019 nutzten unter den deutschen Verbrauchern laut einer Paysafe Studie nur 23 Prozent Rechnungs- oder Ratenkauf im vergangenen Monat, und 24 Prozent der Österreicher. Generell wünschen sich deutsche Verbraucher eine größere Auswahlmöglichkeit an Bezahloptionen: Deutsche Kunden halten Geschäfte, die mehrere Bezahloptionen anbieten, für besonders kundenfreundlich (47 Prozent) und modern (42 Prozent).

Die Corona-Krise hat nicht nur Auswirkungen auf das Bezahl-, sondern auch auf das Einkaufsverhalten deutscher Verbraucher: Während ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) zu Zeiten von Corona wesentlich mehr online einkauft, da bis vor kurzem Geschäfte vor Ort geschlossen waren, shoppen 28 Prozent der deutschen Verbraucher dagegen aktuell aufgrund von finanzieller Unsicherheit weniger online, unter den amerikanischen Kunden sind es sogar 45 Prozent. Und 32 Prozent der Deutschen würden zwar gern aktuell mehr online einkaufen, haben aber Sorge vor Betrug, wenn sie es mit unbekannten Online-Shops zu tun haben.

Deutsche Verbraucher entdecken die Vorteile des Online-Shoppings für sich

Auch ein Blick auf das zukünftige Einkaufsverhalten offenbart Interessantes: Trotz aktueller Sorge wegen finanzieller Unsicherheit oder Betrug entdecken viele Verbraucher gerade die Vorteile von Online-Einkäufen für sich: 27 Prozent der Deutschen und sogar die Hälfte der US-Amerikaner (49 Prozent) planen im nächsten Jahr mehr online einzukaufen – selbst wenn Corona dann keine größeren Auswirkungen mehr auf unseren Alltag hätte. Der Grund dafür ist, dass deutsche Kunden Online-Shopping als praktischer (48 Prozent) und angenehmer (47 Prozent) empfinden.

Das Einkaufen vor Ort hat jedoch weiterhin einen sehr hohen Stellenwert – auch in der aktuellen Situation während Corona: Mit 97 Prozent kaufen fast alle Deutschen weiterhin in Geschäften vor Ort ein. Und auch hier nutzen Deutsche aktuell gern innovative Bezahlmöglichkeiten – zusätzlich zur Barzahlung: Während über die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) Bargeld weiterhin als das verlässlichste Zahlungsmittel in einer Krisensituation sieht, haben drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) im vorherigen Monat auch kontaktlos bezahlt.

Sicherheit steht für die Deutschen an erster Stelle

Innovative Bezahlmöglichkeiten ja – aber sicher müssen sie sein: In punkto Sicherheit wollen deutsche Verbraucher beim Bezahlen keine Kompromisse machen. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Deutschen sind bereit, jede notwendige Sicherheitsmaßnahme zu akzeptieren, solange diese Betrug verhindert – auch wenn dies zusätzlichen Aufwand bedeutet. Und zwei Drittel (67 Prozent) der deutschen Verbraucher kaufen eher in Online-Shops ein, in denen sie ihre Bezahldaten bereits auf sichere Weise hinterlegt haben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlagworte: Payment, Ratenzahlung, Coronakrise

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