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Corona-Pandemie

Was Händlern bei der Krisenbewältigung helfen kann

Ein aktuelles Thesenpapier des Kölner ECC und des Softwareanbieters Salesforce beleuchtet Möglichkeiten und Potenziale für den Handel nach der Coronakrise. Fazit: Onlinekanäle und digitale Lösungen werden wichtiger. Auch der Austausch zwischen Händlern gewinnt an Bedeutung.

16.06.2020

© iStock

Die Krise hat den Handel schwer getroffen, bietet aber auch Chancen.

Die Corona-Pandemie hat den deutschen Handel schwer getroffen. Nach wochenlangem Lockdown suchen Retailer nun nach Zukunftsperspektiven. Das ECC Köln hat dazu in Zusammenarbeit mit Salesforce und basierend auf Expertengesprächen mit führenden deutschen Handelsvertretern das Thesenpapier „Die Zeit nach Corona: Welche (digitalen) Möglichkeiten und Potenziale bietet die Krise für den deutschen Handel?“ veröffentlicht. Die zehn Thesen weisen insbesondere auf digitale Potenziale hin, die dem Handel aus der Krise helfen können.

„Wochenlanger Lockdown und nun eine neue Einkaufsrealität mit neuen Regeln und Einschränkungen: Kaum eine Branche ist so stark von den Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie betroffen wie der Handel", betont Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Es sei deshalb elementar wichtig, gemeinsam nach Zukunftsperspektiven und Lösungen zu suchen.

Digitale Konzepte werden nach Corona noch wichtiger

Die zehn zu diesem Zweck erarbeiteten Thesen widmen sich Themen rund um Onlinehandel und innovativen Digitalkonzepten, die den vergangenen Wochen der Coronakrise immer gefragter wurden und insbesondere für den lokalen, stationären Handel ein wichtiges Instrument zur Krisenbewältigung sein können. So haben laut einer aktuellen Befragung des IFH 29 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in der Coronakrise besondere Services und Angebote von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wahrgenommen, darunter Click & Collect (37 Prozent), Lieferservices (35 Prozent) oder Gutscheinangebote (31 Prozent).

Damit werden digitale Verkaufskonzepte auch und vor allem bei KMUs zukünftig an Relevanz gewinnen und sich dauerhaft etablieren können – so eine der zehn Thesen des Thesenpapiers. Darüber hinaus greifen die Thesen weitere Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Wertschöpfungsketten oder auch Markenpositionierung auf.

Der Austausch mit führenden Handelsvertretern, der unter anderem Basis für das Thesenpapier war, zeigt laut Hudetz: Wissenstransfer ist in Zeiten der Coronakrise elementar und für die Erarbeitung von Lösungsstrategien unverzichtbar. Denn, so die zehnte These des Papiers: „Für kleine, innovative Händler wird es immer Nischen geben, sich erfolgreich zu positionieren.“

Das Thesenpapier steht hier zum Download bereit.

Schlagworte: Einzelhandel, Coronakrise, Coronavirus

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