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Shopper Experience

Das bestmögliche Einkaufserlebnis schaffen

Category Management bedeutet: voller Fokus auf die Kunden. Doch wie sichert man sich in einem dynamischen Marktumfeld die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Konsumenten? Der CM-Prozess weist in acht Schritten den Weg

Von Christian Eisenberg 04.01.2022

© GS1 Germany

Christian Eisenberg ist im Category Management von GS1 Germany tätig und verantwortet Studien und Insights, den Expertenkreis ECR Demand Side sowie das Produktmanagement.

Seit den späten 1980er-­Jahren steigern Handel und Industrie ihre Um­sätze durch ein strukturiertes Warengruppenmanagement, besser bekannt als Category Management (CM). Da sich die Marktanforderungen im hohen Tempo wandeln, steigen zugleich die Herausforderungen. Wie also Schritt halten mit den sich verändernden Wünschen der Verbraucher? Wohin wird sich Category Management entwickeln? Was können die Beteiligten tun, um auch künftig eine partnerschaftliche, shopperorientierte Zusammenarbeit zu gewährleisten? Antworten darauf liefert der aktuelle „CM Report 2021“ von GS1 Germany.

Mehr Erfolg am Point of Sale

Category Management unterstützt Handel und Industrie dabei, Shopper mit dem passenden Sortiment zu bedienen. Voraussetzung ist, dass die Warengruppen sich konsequent und strategisch an deren Bedürfnissen orientieren. Nur dann werden diese bestmöglich befriedigt ­– und das danken die Shopper Handel und Industrie mit höheren Umsätzen. So weit, so gut. Klar ist aber auch, dass sich die Bedürfnisse der Kunden massiv verändern. Entsprechend gilt es, den über Jahrzehnte etablierten Prozess des Category Managements anzupassen. Genau das haben der Expertenkreis ECR Demand Side, dem Vertreter und Vertreterinnen von 24 Handels- und Herstellerunternehmen angehören, und GS1 Germany gemeinsam getan.

Entstanden ist ein erneuerter Category-Management-Prozess in acht Schritten, der den einheitlichen Rahmen bildet für eine gemeinsame Optimierung von Warengruppen durch Handel und Industrie. Der Prozess ist universell – und damit in seiner grundlegenden Struktur auf unterschiedliche Branchenbedürfnisse und Vertriebskanäle anpassbar: zum Beispiel FMCG, selektive Kosmetik, Consumer Electronics, Fashion oder Healthcare. Im aktualisierten „8-Schritte-CM-Prozess“ haben die Autoren vieles vereinfacht und geschärft, um auf dem Weg zum optimalen Category Management die unternehmerische Praxis stärker zu berücksichtigen. Vor allem ist dieser Category-Management-Prozess agil und somit an individuelle Anforderungen anpassbar.

Laut „CM Report 2021“ hat die Relevanz von Category-Management-Kooperationen und -Projekten in den vergangenen Jahren noch einmal stark zugenommen. Dabei beschränkt sich die Arbeit um die Gunst der Shopper nicht mehr allein auf den stationären Handel: Rund jeder zweite Händler und Hersteller führt Optimierungen speziell für Online- und Omnichannel-Konzepte durch.

Hoch im Kurs stehen weiterhin kategoriespezifische Shopper Insights, aus denen sich individuelle Handlungsempfehlungen und Praxismaßnahmen ableiten lassen, die helfen, das Angebot optimal auf die eigene Zielgruppe zuzuschneiden. Darüber hinaus zeigt der Report weitere Trends und Entwicklungen: So gewinnen für den Handel lokal-ausgerichtete Sortimente und Platzierungen an Bedeutung. Als eines der Fokusthemen der kommenden Jahre bewerten die befragten Händler die Zusammenführung und Auswertung großer Datenmengen – Stichwort: Big Data.

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Der „CM Report 2021“ analysiert umfassend den aktuellen Stand sowie Entwicklung und Trends rund ums Category Management im deutschsprachigen Raum. GS1 Germany befragte dazu Experten aus Handel und Industrie, die sich in ihrer täglichen Praxis mit Category Management befassen – von der strategischen bis zur operativen Ebene. Der vollständige Report steht hier kostenfrei als Download zur Verfügung.

Schlagworte: Category Management, Kundenbindung, Vertrauen

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