C&A verkauft seine Mode künftig auch über Zalando

16.02.2021

Der Modehändler C&A bietet seine Produkte nun auch über den Online-Versandhändler Zalando an. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Bislang verkaufte C&A ausschließlich in den - derzeit geschlossenen - Läden und im eigenen Onlineshop. Der anhaltende Lockdown dürfte ein Grund für die Kooperation sein, der Mitteilung zufolge erhofft sich das Unternehmen zudem eine längerfristige Stärkung des eigenen Onlinekanals.

Seit Anfang des Jahres haben sich nach Angaben von Zalando mehr als 500 neue Geschäfte für das Connected-Retail-Programm des Unternehmens angemeldet - darunter auch C&A. Der Modehändler starte mit einer Auswahl deutscher Filialen und baue sein Angebot auf Zalando in den kommenden Wochen kontinuierlich weiter aus, heißt es. „Neben unserem eigenen Onlineshop stärkt die Kooperation mit Zalando unsere Omnichannel-Strategie und unsere Position als eine der führenden Modemarken in Europa mit einem breiten Angebot an nachhaltigeren Produkten”, erklärt Martijn van der Zee, Chief Merchandise & Sourcing Officer bei C&A Europa, laut Mitteilung. 

Mittlerweile nehmen laut Zalando über 3.000 stationäre Partner am Connected-Retail-Programm teil und verkaufen ihre Produkte an Zalando-Kunden online. In Deutschland, dem Markt, in dem das Programm gestartet ist, arbeitet Zalando künftig mit Hermes als zweitem Dienstleister zusammen, um neuen Partnern einen flexibleren Start in das Connected-Retail-Programm zu ermöglichen. Das Programm ist Bestandteil von Zalandos Plattformstrategie und ermöglicht stationären Händlern den Onlineverkauf über die Zalando-Webseite. 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Coronapandemie

Lockdown-Verlängerung löst Aufschrei im Handel aus

Die Hoffnungen des Handels auf einen Zeitplan für die Wiedereröffnung der Läden sind von der Bundesregierung enttäuscht worden. Das sorgt für viel Verbitterung. Händler klagen über einen "Supergau" und einen "schwarzen Tag für den Handel".

Umfrage

Welche Serviceangebote sich für Händler im Lockdown lohnen

Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH Köln bestätigt: Das Konsumverhalten der Deutschen verschiebt sich weiter ins Netz. Für stationäre Händler lohnen sich während des Lockdowns am ehesten Cross-Channel-Ansätze wie etwa Click & Collect-Angebote.

Studie

Risiko einer Corona-Infektion für Handelsmitarbeiter nicht erhöht

Bei der Arbeit im Einzelhandel besteht keine erhöhte Infektionsgefährdung durch das Coronavirus. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Studie

Wie die Belebung der Innenstädte gelingt

Welche Faktoren die Belebung von Stadtzentren nach der Coronapandemie sicherstellen können, hat das IFH Köln untersucht. Die Untersuchung betont die Relevanz von zielgruppenorientierter Gestaltung, Schaffung eines Erlebniswertes und Ansiedlung von Einzelhändlern.

Liquiditätsplanung

Stets flüssig bleiben

Der Shutdown zwingt Einzelhändler zur Liquiditäts­sicherung. Grundlage muss eine valide Vorausschau der Zahlungsbewegungen in den nächsten Monaten sein – auch als Insolvenzschutz. Wie Sie in unsicheren Zeiten professionell planen.