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Payment

Bequemer mobil bezahlen

Das Smartphone hat sich nicht nur beim Online-, sondern auch beim stationären Shopping etabliert. Zwei von drei Konsumenten beabsichtigen, zukünftig häufiger mit dem Smartphone zu bezahlen, so ein Ergebnis der aktuellen Paymentstudie des ECC Köln.

13.04.2022

© fanjianhua/stock.adobe.com

Auch über das Bezahlen hinaus wird das Smartphone von den Konsumenten im stationären Handel vielseitig genutzt, etwa für das Verwalten von Bonuskarten.

Immer und überall dabei – rund die Hälfte der Konsumenten (53 Prozent), die sich überwiegend online informieren, wählt dabei das Smartphone, weil es immer zur Hand ist. Mittlerweile shoppt der Großteil der Konsumenten (85 Prozent) online regelmäßig über das Mobiltelefon. Aber nicht nur beim Onlineshopping, sondern auch im stationären Geschäft steigt die Relevanz des Smartphones. Schon heute bezahlt jeder dritte Konsument (32 Prozent) zumindest gelegentlich kontaktlos per Smartphone. Die neue „ECC Paymentstudie Vol. 26“ des ECC KÖLN untersucht die Rolle des Smartphones beim (Online-)Shopping und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass das sogenannte Smartmonnaie längst im Einkaufsalltag der Konsumenten angekommen ist.

Nicht nur online, sondern auch am Point of Sale (PoS) gewinnt das Smartphone an Relevanz. Zwar dominiert beim mittlerweile weit verbreiteten kontaktlosen Bezahlen nach wie vor die Karte (95 Prozent / sowohl Kredit-, als auch Debit- oder Girokarte), jedoch bezahlt knapp ein Fünftel der Konsumenten (18 Prozent) bereits heute regelmäßig mit dem Smartphone an der Ladenkasse. 59 Prozent wollen darüber hinaus zukünftig (viel) häufiger mit dem Smartphone zahlen.

Insbesondere bei der Nutzung von Mobilitätsangeboten, wie dem Mieten von Sharing-Fahrzeugen (37 Prozent) oder dem Ticketkauf im ÖPNV (34 Prozent), sowie für größere (22 Prozent) oder kleinere Einkäufe (21 Prozent) hat das Smartphone für Teile der Konsumenten bereits das Portemonnaie ersetzt. Dabei schätzen sie vor allem die Bequemlichkeit und Einfachheit im Gegensatz zu Karte oder Bargeld. Jeder fünfte Konsument würde es sogar begrüßen, überall mit dem Smartphone bezahlen zu können (21 Prozent).

Smartshopping steigert Anspruchsdenken

Auch über das Bezahlen hinaus wird das Smartphone von den Konsumenten im stationären Handel vielseitig genutzt. Sei es für das Verwalten von Bonuskarten (57 Prozent), das Abrufen von Gutscheinen (56 Prozent) oder die allgemeine Verwaltung von Mitgliedschaften in Kundenprogrammen (55 Prozent). Weniger häufig wird hingegen der vielfach diskutierte digitale Kassenzettel genutzt (34 Prozent). Besonders onlineaffine Kunden nutzen digitale und vernetzte Angebote erwartungsgemäß signifikant häufiger als der Durchschnitt.

„Auch wenn das Smartphone das klassische Portemonnaie aktuell noch nicht gänzlich überflüssig macht, sehen wir einen klaren Shift zur ausgedehnten Nutzung des Mobiltelefons als Zahlungsmittel online und am PoS. Wer als Händler seine Angebote und Prozesse noch nicht dahingehend ausgerichtet hat, sollte hier unbedingt nachrüsten, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung am ECC KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

Online ist das Smartphone nicht mehr nur Informations- und Inspirationskanal für die Mehrheit der Konsumenten (62 Prozent), sondern längst auch direkter Kaufkanal. So wird mittlerweile mehr als jeder zweite Onlinekauf per Smartphone getätigt (57 Prozent) und auch Apps von Händlern werden immer beliebter (55 Prozent). Ein absolutes No-Go: Nicht-mobiloptimierte Onlineshops und – noch dramatischer – nicht-mobiloptimierte Check-outs. Hier verlieren Händler rund ein Viertel der potenziellen Käufer (28 Prozent). Auch in puncto Zahlungsverfahren haben Konsumenten genaue Vorstellungen: Beim Onlineshoppen mit dem Smartphone zahlen sie am liebsten per PayPal (85 Prozent), Rechnung (75 Prozent) oder Kreditkarte (45 Prozent). Wer seinen smartphone-affinen Kunden beim Mobile Shopping nicht eines seiner Top 3 Lieblingsverfahren anbietet, riskiert auch hier Kaufabbrüche (25 Prozent).

Die komplette Studie ist hier im IFH-Shop zu erwerben.

Schlagworte: Vernetzung, Payment, mobile Payment

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