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DigitalNavi Handel

Auf der Zielgeraden

Im stationären Handel erwartet der Kunde am Point of Sale eine gelungene Produktpräsentation sowie einen ange­nehmen Kaufabschluss. Zur Gestaltung des Einkaufs­erlebnisses können digitale Technologien ent­scheidend beitragen.

Von Chani S. Ehlis und Jennifer Kleemann 10.08.2021

© Adobe Stock

Digitale Technologien für den stationären Handel können den Einkauf entscheidend aufwerten und helfen, den steigenden Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden.

An der vierten Station der Customer Journey, der Angebots- und Kaufphase, ist es erfolgsentscheidend, sowohl die Erwartungen der Kunden an ein ausreichend großes Sortiment und detaillierte Produktinformationen als auch an eine unkomplizierte sowie bequeme Kaufabwicklung zu erfüllen. Digitale Technologien für den stationären Handel können den Einkauf hinsichtlich dieser kritischen Punkte entscheidend aufwerten und helfen, den steigenden Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden:

Digitales Ladenregal

Insbesondere für kleine Verkaufsflächen birgt das digitale Ladenregal überzeugende Vorteile, da es Händlern die Chance eröffnet, viele Produkte auf kleinem Raum virtuell zu präsentieren. So können die Kunden über einem Bildschirm Produktinformationen samt Bildern und Videos selbstständig und unkompliziert abrufen. Darüber hinaus ist die Reservierung, Bestellung oder Kaufabwicklung von Artikeln über das digitale Ladenregal, das auch als „Virtual Shopping Shelf“ bezeichnet wird, möglich.

Diese digitale Variante der Sortimentserweiterung bietet neben praktischen Vorzügen in Hinblick auf die Convenience zudem die wichtige Möglichkeit, das Einkaufs​erlebnis der potenziellen Kundschaft im stationären Handel durch Gamification-Module aufzuwerten.

Digitale Preisschilder

Kunden sollten gut leserliche und stets aktuelle Preisschilder am Produktregal vorfinden, weshalb der Einsatz digitaler Preis-​etiketten für den stationären Handel eine sinnvolle Lösung ist. Electronic Shelf Labels (ESL) werden zentral verwaltet und bieten aufgrund ihrer hochwertigen Displays eine sehr gut lesbare und optisch individuell gestaltbare Alternative zum Papierpreisschild am Produktregal.

Die Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem ermöglicht schnelle und flexible Preisänderungen. Neben Preis, Produktbezeichnung und Beschreibung des jeweiligen Artikels sind die Abbildung eines QR-Codes als Link zu weiterführenden Informationen und Funktionen, die Anzeige des aktuellen Artikelbestands, NFC-basierte Interaktionsmöglichkeiten sowie zahlreiche weitere Funktionen realisierbar.

Kontaktloses Bezahlen

Gerade während der Pandemie hat das kontaktlose Bezahlen an Beliebtheit gewonnen. Sowohl Händlern wie auch Kunden bietet das kontaktlose Bezahlen interessante Vorteile: So ist mithilfe von EC- oder Kreditkarten ein schneller und vor allem hygienekonformer Bezahlvorgang möglich. Voraussetzung ist ein Terminal, das mit Near Field Communication (NFC) ausgestattet ist.

Das DigitalNavi Handel weist den Weg

Die aktuelle Pandemie stellt viele Händlerinnen und Händler vor neue Herausforderungen. Welche digitalen Technologien passen zu mir und meiner Zielgruppe? Wofür können die unterschiedlichen Technologien nützlich sein? Und vor allem: Was kostet das? Einen einfachen Überblick bietet das DigitalNavi Handel (DiNa) des Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrums Handel, das Licht in den Dschungel der digitalen Handelswelt bringt. In der kommenden Ausgabe des handelsjournal beleuchten wir die Kundenbindung als fünften und letzten Schritt der Kundenreise.

Weitere Informationen zum DiNa finden Sie hier

Schlagworte: Digitalprojekt, Stationärhandel, Einkaufserlebnis

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