Bildquelle: GS1
ECR-Tag 2010
The winner will be...
Der ECR-Award 2010 wartet erneut auf richtungsweisende Kooperationskonzepte mit Verbrauchernutzen.
Text: Andrea Kurtz,
16. Juli 2010
Elf Freunde sollt ihr sein" — das ist nicht nur im Jahr der Fußballweltmeisterschaft aktuell. Nicht elf, aber zumindest zwei Freunde sollten es beim ECR-Award sein: Dort werden auch 2010 die besten Unternehmenskooperationen ausgezeichnet. „Nachhaltige Effizienzsteigerung statt ‚quick wins' — das ist das Erfolgsrezept auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten", betont GS1-Geschäftsführer Jörg Pretzel. ECR steht für den Qualitätsstandard „Efficient Consumer Response", der von GS1 Germany entwickelt wurde.
Die Kriterien für die Siegerkonzepte sind vielfältig. Es können Kooperationsprojekte mit einem oder mehreren Geschäftspartnern oder Initiativen mit strategischer ECR-Ausrichtung auf der Lieferanten(Supply)- wie der Nachfrage(Demand)-Seite sein. Die Jury wird 2010 besonders auf eine nachhaltige Ausrichtung achten und außerdem Belege für die verstärkte Nachfrage- oder Käuferorientierung suchen. Außerdem müssen Umsatz- und Ertragsverbesserung samt Kostensenkung bei allen Beteiligten messbar sein. „Der in der Branche durch seine Exzellenz und Tradition anerkannte ECR-Award steht für Kooperationsprojekte, die sich nicht nur durch mehr wirtschaftliche Effizienz, sondern auch durch eine interne wie externe Roll-out-Fähigkeit auszeichnen", fasst Jury-Mitglied Reinhard Schütte (Edeka) zusammen.
17-köpfig ist das Juroren-Gespann, in dem unter anderem Vertreter von Nestlé, Coca-Cola, Rewe mitwirken. Die Gewinner dürfen ihre ausgezeichneten Leistungen auf der Bühne des 11. ECR-Tags vor 1.200 Experten der Konsumgüterbranche vorstellen — nach der feierlichen Award-Gala am Vorabend. „Durch die Auszeichnung mit dem ECR-Award wollen wir die Top-Management-Ebene nicht nur aufmerksam machen und begeistern, sondern durch die Ergebnisse der ausgezeichneten Fallbeispiele auch nachhaltig überzeugen und zum Mitmachen motivieren", sagt Schütte. Bei den Preisträgern der vergangenen Jahren beeindrucken vor allem die vielfältigen Unternehmenskooperationen. So wurde beispielsweise der Prozess der Category- Management-Kooperation in der Kategorie Babynahrung am Beispiel dm-Drogeriemarkt und Nestlé-Erzeugnisse ausgezeichnet. „Die Bewerbungen spiegeln einen erfreulichen Trend in der Branche wider: Industrie und Handel gehen weit über Kooperationen im Bereich Logistik hinaus und arbeiten zunehmend auch am PoS zusammen", kommentiert Jury-Mitglied Wolf Wagner, Geschäftsführer der Kurt Salmon Associates (KSA), hocherfreut.
Im Mittelpunkt aller Projekte und Maßnahmen steht der Verbraucher. Das zu beherzigen, klingt leicht, wird aber nur von wenigen Unternehmen so perfekt umgesetzt wie beispielsweise von den letztjährigen Preisträgern Edeka und Danone, die für ihre gemeinsame strategische Ausrichtung auf den Shopper im Hinblick auf nachhaltige Wertschöpfung ausgezeichnet wurden. Auch im Mikro-Marketing hat der ECR-Award beeindruckende Vorreiterobjekte vorzuweisen: Um den Getränkeshopper beispielsweise haben sich die Bitburger Braugruppe, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, die Dohle Handelsgruppe und der Gerolsteiner Brunnen verdient gemacht. Sie konnten 2009 den Award für eine neue Übersichtlichkeit im Getränkemarkt nach Hause tragen. Erfolgsrezept: die Teambildung. „Durch sorgfältige Vorbereitung, gemeinsame Erarbeitung einheitlicher Standards, Prozesse und Bewertungskriterien konnte die Arbeit im Team effizient gestaltet werden", fasst Sven Wortmann, Leiter Zentraleinkauf bei Dohle, zusammen.
„Die in diesem Jahr eingereichten Projekte für den ECR-Award machen deutlich, dass Kooperation nach wie vor ein Thema ist und Nachhaltigkeitsaspekte an Dringlichkeit gewinnen — sowohl unter ökonomischen, ökologischen als auch soziologischen Gesichtspunkten", verrät schon jetzt Jury-Mitglied Gerhard Berssenbrügge, Vorsitzender des Vorstands von Nestlé.
Die Kriterien für die Siegerkonzepte sind vielfältig. Es können Kooperationsprojekte mit einem oder mehreren Geschäftspartnern oder Initiativen mit strategischer ECR-Ausrichtung auf der Lieferanten(Supply)- wie der Nachfrage(Demand)-Seite sein. Die Jury wird 2010 besonders auf eine nachhaltige Ausrichtung achten und außerdem Belege für die verstärkte Nachfrage- oder Käuferorientierung suchen. Außerdem müssen Umsatz- und Ertragsverbesserung samt Kostensenkung bei allen Beteiligten messbar sein. „Der in der Branche durch seine Exzellenz und Tradition anerkannte ECR-Award steht für Kooperationsprojekte, die sich nicht nur durch mehr wirtschaftliche Effizienz, sondern auch durch eine interne wie externe Roll-out-Fähigkeit auszeichnen", fasst Jury-Mitglied Reinhard Schütte (Edeka) zusammen.
17-köpfig ist das Juroren-Gespann, in dem unter anderem Vertreter von Nestlé, Coca-Cola, Rewe mitwirken. Die Gewinner dürfen ihre ausgezeichneten Leistungen auf der Bühne des 11. ECR-Tags vor 1.200 Experten der Konsumgüterbranche vorstellen — nach der feierlichen Award-Gala am Vorabend. „Durch die Auszeichnung mit dem ECR-Award wollen wir die Top-Management-Ebene nicht nur aufmerksam machen und begeistern, sondern durch die Ergebnisse der ausgezeichneten Fallbeispiele auch nachhaltig überzeugen und zum Mitmachen motivieren", sagt Schütte. Bei den Preisträgern der vergangenen Jahren beeindrucken vor allem die vielfältigen Unternehmenskooperationen. So wurde beispielsweise der Prozess der Category- Management-Kooperation in der Kategorie Babynahrung am Beispiel dm-Drogeriemarkt und Nestlé-Erzeugnisse ausgezeichnet. „Die Bewerbungen spiegeln einen erfreulichen Trend in der Branche wider: Industrie und Handel gehen weit über Kooperationen im Bereich Logistik hinaus und arbeiten zunehmend auch am PoS zusammen", kommentiert Jury-Mitglied Wolf Wagner, Geschäftsführer der Kurt Salmon Associates (KSA), hocherfreut.
Im Mittelpunkt aller Projekte und Maßnahmen steht der Verbraucher. Das zu beherzigen, klingt leicht, wird aber nur von wenigen Unternehmen so perfekt umgesetzt wie beispielsweise von den letztjährigen Preisträgern Edeka und Danone, die für ihre gemeinsame strategische Ausrichtung auf den Shopper im Hinblick auf nachhaltige Wertschöpfung ausgezeichnet wurden. Auch im Mikro-Marketing hat der ECR-Award beeindruckende Vorreiterobjekte vorzuweisen: Um den Getränkeshopper beispielsweise haben sich die Bitburger Braugruppe, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, die Dohle Handelsgruppe und der Gerolsteiner Brunnen verdient gemacht. Sie konnten 2009 den Award für eine neue Übersichtlichkeit im Getränkemarkt nach Hause tragen. Erfolgsrezept: die Teambildung. „Durch sorgfältige Vorbereitung, gemeinsame Erarbeitung einheitlicher Standards, Prozesse und Bewertungskriterien konnte die Arbeit im Team effizient gestaltet werden", fasst Sven Wortmann, Leiter Zentraleinkauf bei Dohle, zusammen.
„Die in diesem Jahr eingereichten Projekte für den ECR-Award machen deutlich, dass Kooperation nach wie vor ein Thema ist und Nachhaltigkeitsaspekte an Dringlichkeit gewinnen — sowohl unter ökonomischen, ökologischen als auch soziologischen Gesichtspunkten", verrät schon jetzt Jury-Mitglied Gerhard Berssenbrügge, Vorsitzender des Vorstands von Nestlé.
Der Award: Wie krieg' ich ihn?
- Der ECR-Award ist ein Preis für kundenorientiertes Management. Ausgezeichnet werden Unternehmen und Führungspersönlichkeiten, die sich um ihre Kunden verdient machen.
- In der Kategorie Unternehmenskooperation werden Initiativen ausgezeichnet, die für vorbildliches kooperatives Management zum Nutzen von Wirtschaft und Verbrauchern stehen. Verliehen werden zwei Awards für Supply- und Demand-Side-Umsetzungen.
- Die Nominierung zur Unternehmerpersönlichkeit und als Einzelunternehmen erfolgt auf Jury-Vorschlag; eigene Bewerbungen sind nur bei den Kooperationen möglich.
- Preisverleihung: 21. September 2010.
Artikel: Drucken










