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Partnerschaftlich
Schnelles Geld
Verschiedene Banken unterstützen kleine und mittlere Unternehmen unkompliziert mit Sofortkrediten.
Text: handelsjournal,
15. April 2011
Manche gute Idee setzt sich nur schwer durch. So verhält es sich offenbar auch bei dem „Sofortkredit für Kaufleute". Im Land Brandenburg hob die Bürgschaftsbank diesen Kredit vor zwei Jahren aus der Taufe. Die Bürgschaftsbank Berlin zog Ende 2010 nach. Einzelhändler können bei einem Bedarf von bis zu 100.000 Euro diesen Kredit nutzen. Versprochen wird eine sehr schnelle und unkomplizierte Bearbeitung. Doch die Inanspruchnahme ist „sehr verhalten", wie die Geschäftsführer der beiden Bürgschaftsbanken bestätigen. Das mag mehrere Gründe haben. Es kann sein, dass diese Möglichkeit immer noch zu wenig bekannt ist. Oder aber auch, dass die Hürden bei der Inanspruchnahme als zu hoch eingeschätzt werden und eine Scheu vor dem vermuteten hohen Aufwand für die Begründungen besteht. Vielleicht aber auch, weil einfach kein Bedarf am schnellen Geld besteht.
Was man sich jedoch in Ostdeutschland bei den geringen Eigenmitteln schwer vorstellen kann. Eine Ende März bei den Bürgschaftsbanken durchgeführte Umfrage des handelsjournals vermittelte den Eindruck, dass sich alle Banken bei einem überschaubaren Kreditrahmen verpflichtet fühlen, dem Einzelhandel bei der Überbrückung von finanziellen Engpässen wirksam zu helfen. Das muss nicht immer unter dem Begriff „Sofortkredit für Kaufleute" geschehen. Die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern bietet zum Beispiel seit August 2009 das Programm BMV express an. Damit erhalten kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, einfach, schnell und unbürokratisch einen benötigten Kredit abzusichern. Der Antrag ist durch den Berater der Hausbank online bei der Bürgschaftsbank einzureichen. Innerhalb von 24 Stunden erfolgt die Entscheidung über die Risikoübernahme. Mit diesem Programm können Kredite bis zu einer Höhe von 150.000 Euro verbürgt werden.
Die Bürgschaftsbank Thüringen verfügt über kein „handelseigenes Programm", bietet aber mit ihren drei Programmen BBT classic, basis und express adäquate Finanzierungsmöglichkeiten. Sachsen-Anhalt prüft gegenwärtig, die Produkt-idee „Sofortkredit für Kaufleute" einzuführen. Man werde auf den Handelsverband zugehen und sich beraten. Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) bietet seit August 2010 gemeinsam mit der IHK und den Hausbanken einen „Unternehmersofortkredit" an. Zugesagt ist dort, dass die Entscheidung bei Vorlage aller Unterlagen innerhalb von zehn Tagen erfolgt. Hausbank und BBS prüfen in dieser Zeit parallel. Insgesamt gab es in Sachsen bis jetzt zehn Anträge, davon wurden sieben mit einem Volumen von 0,4 Mio. Euro bewilligt. Zwei mussten abgelehnt werden und einer ist noch in Bearbeitung. „Mit steigendem Bekanntheitsgrad wird sich die Resonanz sicherlich erhöhen", ist die Geschäftsführung überzeugt.
Das sehen auch viele westdeutsche Banken so. „Wir würden uns freuen, wenn das handelsjournal das Produkt „Bürgschaft" bei den Unternehmen noch weiter bekannt machen würde", schreibt die Bürgschaftsbank Hessen im Rahmen unserer Umfrage. „Gerade im Aufschwung benötigen Händler zusätzliche Finanzierungsmittel. Mit Hilfe unserer Bürgschaften lassen sich Kredite von Banken leichter und vor allem häufig auch zinsgünstiger beschaffen." Hessen benötigt für die Prüfung und die Bürgschaftsausstellung in der Regel zwei mal fünf Arbeitstage. Einen interessanten Aspekt steuert die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen zur Diskussion bei. „Angesichts eines bewährten Produkt- und Förderangebots und zur Vermeidung der Ausweitung des Förderdschungels" habe man darauf verzichtet, für einzelne Branchen wie Handel, Gastronomie, Handel usw. ein weiteres Bürgschaftsprodukt anzubieten. Auf die bestehenden Fördermöglichkeiten, die in anderen Programmen enthalten sind, wird in Nordrhein-Westfalen bei Kundenveranstaltungen, bei Besuchen der Hausbanken, durch Flyer und andere Aktivitäten regelmäßig aufmerksam gemacht.
Fragen Sie Ihren Berater: Die Bürgschaftsbanken bieten mehr als die meisten Händler bereits wissen.
Was man sich jedoch in Ostdeutschland bei den geringen Eigenmitteln schwer vorstellen kann. Eine Ende März bei den Bürgschaftsbanken durchgeführte Umfrage des handelsjournals vermittelte den Eindruck, dass sich alle Banken bei einem überschaubaren Kreditrahmen verpflichtet fühlen, dem Einzelhandel bei der Überbrückung von finanziellen Engpässen wirksam zu helfen. Das muss nicht immer unter dem Begriff „Sofortkredit für Kaufleute" geschehen. Die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern bietet zum Beispiel seit August 2009 das Programm BMV express an. Damit erhalten kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, einfach, schnell und unbürokratisch einen benötigten Kredit abzusichern. Der Antrag ist durch den Berater der Hausbank online bei der Bürgschaftsbank einzureichen. Innerhalb von 24 Stunden erfolgt die Entscheidung über die Risikoübernahme. Mit diesem Programm können Kredite bis zu einer Höhe von 150.000 Euro verbürgt werden.
Die Bürgschaftsbank Thüringen verfügt über kein „handelseigenes Programm", bietet aber mit ihren drei Programmen BBT classic, basis und express adäquate Finanzierungsmöglichkeiten. Sachsen-Anhalt prüft gegenwärtig, die Produkt-idee „Sofortkredit für Kaufleute" einzuführen. Man werde auf den Handelsverband zugehen und sich beraten. Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) bietet seit August 2010 gemeinsam mit der IHK und den Hausbanken einen „Unternehmersofortkredit" an. Zugesagt ist dort, dass die Entscheidung bei Vorlage aller Unterlagen innerhalb von zehn Tagen erfolgt. Hausbank und BBS prüfen in dieser Zeit parallel. Insgesamt gab es in Sachsen bis jetzt zehn Anträge, davon wurden sieben mit einem Volumen von 0,4 Mio. Euro bewilligt. Zwei mussten abgelehnt werden und einer ist noch in Bearbeitung. „Mit steigendem Bekanntheitsgrad wird sich die Resonanz sicherlich erhöhen", ist die Geschäftsführung überzeugt.
Das sehen auch viele westdeutsche Banken so. „Wir würden uns freuen, wenn das handelsjournal das Produkt „Bürgschaft" bei den Unternehmen noch weiter bekannt machen würde", schreibt die Bürgschaftsbank Hessen im Rahmen unserer Umfrage. „Gerade im Aufschwung benötigen Händler zusätzliche Finanzierungsmittel. Mit Hilfe unserer Bürgschaften lassen sich Kredite von Banken leichter und vor allem häufig auch zinsgünstiger beschaffen." Hessen benötigt für die Prüfung und die Bürgschaftsausstellung in der Regel zwei mal fünf Arbeitstage. Einen interessanten Aspekt steuert die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen zur Diskussion bei. „Angesichts eines bewährten Produkt- und Förderangebots und zur Vermeidung der Ausweitung des Förderdschungels" habe man darauf verzichtet, für einzelne Branchen wie Handel, Gastronomie, Handel usw. ein weiteres Bürgschaftsprodukt anzubieten. Auf die bestehenden Fördermöglichkeiten, die in anderen Programmen enthalten sind, wird in Nordrhein-Westfalen bei Kundenveranstaltungen, bei Besuchen der Hausbanken, durch Flyer und andere Aktivitäten regelmäßig aufmerksam gemacht.
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Fragen Sie Ihren Berater: Die Bürgschaftsbanken bieten mehr als die meisten Händler bereits wissen.
Der Weg zum Sofortkredit
- Im Rahmen der förderfähigen Vorhaben werden finanziert: Investitionskosten, Kosten für Erstausstattung oder Aufstockung des Warenlagers sowie Betriebsmittelbedarf.
- Voraussetzung: Das Unternehmen ist ein KMU nach Definition der EU und hat weniger als 250 Mitarbeiter und 50 Mio. Euro Jahresumsatz.
- Kredithöchstbetrag 100.000 Euro, bei einigen Banken bis 150.000 Euro.
- Nötig: Kurze Vorhabensbeschreibung, Kurzfassung Planzahlen für ein Jahr, Aufstellung bereits bestehender Firmenkredite, sowie die positive Stellungnahme eines Betriebsberaters.
- Hilfreich: Vor dem ersten Schritt empfiehlt sich ein kurzes Gespräch mit der Bank oder mit den Beratern des Handelsverbands über die konkreten Modalitäten.
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