Transporter
Die Umweltfreunde
Die neue Transporter-Generation tut mehr für die Umwelt als je zuvor: Sie sparen Sprit, fahren mit umweltschonenden Kraftstoffen oder sind einfach leiser.
Text: Gerhard Prien,
06. September 2011
Günstigere Betriebskosten und niedrigere Emissionen stehen im Mittelpunkt der neuen Generation von Transportern in der Klasse bis 7,5 t. Neuester Trend ist das „Downsizing“: Kleinere Motoren sorgen für geringeren Kraftstoffverbrauch und für mehr Umweltfreundlichkeit. Wir haben uns die neuen Modelle schon einmal angesehen.
Der neue Fiat Ducato: Marktführer ist der Ducato von Fiat. Rund drei Jahrzehnte nach der Vorstellung des Urmodells und nach 2,2 Mio. verkauften Exemplaren präsentiert Fiat jetzt eine neue Generation des Ducato. Neben dem aufgewerteten Innenraum stehen vor allem die Motoren im Mittelpunkt der Innovationen. Der neue Fiat Ducato wird ausschließlich mit Triebwerken angeboten, deren Emissionswerte die Grenzen der Euro-5-Norm einhalten. Zur Wahl stehen vier Multijet-Turbodieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 85 kW/115 PS und 130 kW/177 PS sowie ein umweltschonendes Natural-Power-Triebwerk, das mit Erdgas (CNG) und — im Bedarfsfall — mit Benzin betrieben werden kann. Vollkommen neu entwickelt haben die Italiener das 2l-Turbodieseltriebwerk des Ducato 115 Multijet II. Das für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr maßgeschneiderte Aggregat leistet 85 kW/115 PS, bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,4 l/100 km liegt der Kohlendioxidausstoß bei nur 169 g/km.
Im neuen Fiat Ducato 130 Multijet II kommt ein 96 kW/130 PS starker Vierzylinder-Turbodiesel mit 2,3 l Hubraum zum Einsatz. In einer weiteren Variante steht dieser Motor auch im neuen Ducato 150 Multijet II mit einer Leistung von 109 kW/148 PS zur Verfügung. Mit einem Durchschnittsverbrauch von je 7,1 l/100 km und einem CO2-Wert von 186 g/km sollen beide Leistungsversionen dieses Triebwerks sowohl im Personen- wie im Güterverkehr ihre wirtschaftlichen und umweltschonenden Vorteile ausspielen.
Auch der neue Ducato wird mit einem umweltschonenden und wirtschaftlichen Motor angeboten, der normalerweise mit Erdgas arbeitet. Nur wenn der CNG-Vorrat aufgebraucht ist, schaltet die Elektronik automatisch auf Betrieb mit der Benzin-Reserve (15 l) um. Der 3-l-Vierzylinder leistet im Fiat Ducato Natural Power 100 kW/136 PS. Für mehr Umweltschutz, Sicherheit und Komfort gibt es den italienischen Erfolgstransporter darüber hinaus mit für den Ducato erstmals erhältlichen Ausstattungsdetails wie einer Start&Stopp-Automatik oder einer Traktionskontrolle. Außerdem sind eine erweiterte Variante des Infotainmentsystems Blue&Me und die speziell auf leichte Nutzfahrzeuge zugeschnittene Spritspar-Software eco: Drive Professional zu haben. Zur verbesserten Umweltverträglichkeit soll die Start&Stopp-Automatik für die Multijet-Turbodiesel beitragen. Deren Elektronik stellt den Motor bei einem Halt (etwa an einer roten Ampel) automatisch ab und startet ihn be i Bedarf auch verzögerungsfrei wieder. Der Aktionspreis für das Einstiegsmodell der Ducato-Baureihe mit 87 PS/115 kW beträgt 14.990 Euro (netto).
Der neue Ford Transit: Auch Ford setzt beim neuen Transit, dessen Markteinführung für Herbst 2011 geplant ist, auf Kosteneffizienz, Sparsamkeit und verbesserte Abgasqualität. Mit neuen Motorisierungen und verbrauchssenkenden Technologien startet die sechste Generation des Ford Transit ins Modelljahr 2012. Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung, die Ford dem Transit angedeihen ließ, steht eine neue Generation der 2,2 l großen Durator-TDCi-Turbodiesel-Familie mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Erweitert hat Ford auch die Bandbreite an ECOnetic Technologies, also Systeme und Funktionen, die sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und damit auch auf das Abgasverhalten auswirken. Hier sind etwa das automatische Start-Stopp-System oder ein auf Wunsch deaktivierbarer Geschwindigkeitsbegrenzer zu nennen.
Der neue Durator-TDCi-Vierzylinder mit 2,2 l Hubraum ist künftig die Basis für alle Leistungsstufen des Ford Transit, ganz gleich ob mit Front-, Heck- oder mit Allradantrieb. Den Motor zeichnet ein modifiziertes Common-Rail-System aus, das den Kraftstoff mit nochmals höheren Einspritzdrücken in die Brennräume injiziert. Außerdem gibt es einen neu gestalteten Turbolader mit variabler Geometrie und eine verbesserte Abgasreinigung. Eine Abgasrückführung sorgt in Kombination mit einem beschichteten Dieselpartikelfilter dafür, dass der Ford Transit in allen Varianten die Abgasnorm Euro 5 erfüllt. Die neuen 2,2-l-Common-Rail-Diesel gibt es in verschiedenen Leistungsstufen. Die frontgetriebenen Versionen des Transit sind wahlweise mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS oder 103 kW/140 PS zu haben.
Der neue Iveco Daily: Über 2 Mio. Exemplare wurden vom Iveco Daily bisher weltweit verkauft, mehr als 100.000 Daily alleine im Modelljahr 2009. Jetzt steht eine Neuauflage an. Im September 2011 wird das neue leichte Transportfahrzeug von Iveco der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch in seiner neuen Evolutionsstufe soll der Daily seine Werte bewahren: Stärke, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit. Das sollen auch weiterhin die unverkennbaren Charaktereigenschaften sein, ergänzt durch neue Motorkennlinien mit höherer Leistung und fülligerem Drehmoment. Und das, so verspricht Iveco, bei gesteigerter Wirtschaftlichkeit und noch mehr Umweltverträglichkeit.
Motorenlieferant FPT Industrial steuert seinen 3-l-Euro-5-Motor mit doppelstufigem Turbolader bei, der in seiner Spitzenauslegung mit 150 kW/205 PS aufwartet. Für alle Versionen, die unter den „Heavy Duty Standard“ fallen, sowie für die Natural-Power-Versionen mit Erdgas gilt das EEV Zertifikat, die derzeit strengste Norm.
Der 2,3-l-Euro-5-Motor profitiert von einem höheren Drehmoment von bis zu 320 Nm. Eine neue mehrstufige Einspritzung optimiert den Verbrennungsprozess bei nochmals abgesenktem Motorgeräusch. Bessere Verbrennung bedeutet auch beim Daily geringere Emissionen. Ein Dieselpartikelfilter (DPF) gehört zur Serienausstattung. Insbesondere für den Stadtverkehr ist das Zusammenspielen dieser beiden Komponenten optimiert. Außerdem sind auch für den neuen Daily CNG- und Elektroantriebe serienmäßig verfügbar. Zur Serienausstattung gehört auch das neue ESP 9 mit aktiven Sensoren. Obendrein gibt es eine Menge elektronischer Helfer. Auch der Komfort wurde verbessert, etwa mit einer verstellbaren Lenksäule oder einer erweiterten Möglichkeit, die Sitze zu verstellen. Für die Sicherheit sind serienmäßig neuartige Nebelleuchten mit integriertem Abbiegelicht ebenso an Bord wie Tagfahrlicht. Die Modellpalette des neuen Daily beginnt bei 2,8 t, das Programm reicht bis zu 7 t zulässigem Gesamtgewicht. Maximal 4,7 t Nutzlast stehen zur Verfügung. Sechs Varianten bieten bis zu 17,2 ccm Laderaum.
Der neue VW Crafter: Auch der Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge tritt mit neuen Motoren an. Die bisher eingesetzten Reihen-Fünfzylinder werden von Vierzylinder-Turbodieseln mit Common-Rail-Direkteinspritzung abgelöst. Diese sollen — bei verbesserten Fahrleistungen und höherer Zuladung — für geringeren Verbrauch und niedrigere Betriebskosten sorgen. Gegenüber den Vorgänger-Motoren sind die Vierzylinder leichter, erreichen die strengen Abgasgrenzwerte der Euro-5-Norm und erfüllen die Kriterien eines EEV-Fahrzeugs. Die EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) ist der derzeit anspruchsvollste europäische Abgasstandard für Lkw und Busse. Drei Leistungsvarianten mit 80 kW/109 PS, 100 kW/136 PS und 120 kW/163 PS stehen zur Wahl. Alle drei Varianten werden von einem 2-l-TDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung aus dem Konzern-Motorenbaukasten angetrieben. Für die Einstiegsmotorisierung verspricht Volkswagen einen Verbrauch von 7,9 l pro 100 km, entsprechend einem CO2- Ausstoß von nur 208 g/km. Gleiche Verbrauchswerte bei mehr Leistung und Durchzugskraft schafft der Crafter mit dem 100 kW/136 PS TDI. Die stärkste und zugleich sparsamste Variante ist der 120 kW-TDI (163 PS). In Verbindung mit der optionalen Motor-Start-Stopp-Technologie verbraucht der Crafter 7,2 l Dieselkraftstoff pro 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 189 g/km entspricht.
Der neue Crafter, der optisch durch seine neu gestaltete Frontpartie mit horizontaler Linienführung des Kühlergrills und der einteiligen Frontblende der aktuellen Design-Linie von VW folgt, steht in zahlreichen Varianten zur Wahl. Als Kastenwagen mit drei unterschiedlichen Radständen, vier Längen und zwei verschiedenen Dachformen, als Kombi für den Personentransport wie auch als Pritsche, Doppelkabine oder Fahrgestell als Basis für verschiedene Aufbauvarianten.
Auch den Innenraum des Crafter hat VW aufgefrischt. Neue Stoffe prägen das überarbeitete Interieur, Embleme und Schalthebelknauf wurden dem VW-Look angepasst, Armpolster in den Türen schaffen eine zweite Armauflage. Die Instrumente enthalten in allen Varianten serienmäßig eine integrierte Gangwechsel-Empfehlung für ökonomische Fahrweise. Beim Crafter ergänzt VW-Nutzfahrzeuge die zweijährige Herstellergarantie um eine einjährige Anschlussgarantie bis zu einer Laufleistung von 250.000 km. Die Netto-Preise beginnen bei 27.410 Euro für den Crafter 30 Kastenwagen bzw. 24.680 Euro für den Crafter 30 als Fahrgestell.
Citroën Berlingo und Jumper mit Euro-5-Motorisierungen: Auch Citroën erweitert das Motorenangebot für die beiden Nutzfahrzeugmodelle Berlingo und Jumper. Neue Euro-5-konforme Dieselmotoren sollen für niedrigere CO2-Emissionen und reduzierten Verbrauch sorgen. Beim Berlingo Kastenwagen ersetzt der neue e-HDi 90 Airdream den bisherigen HDi 90 Motor. Der neue Dieselmotor mit Partikelfilter verfügt über ein Stop & Start-System. Er erfüllt die Euro-5-Norm und die Kriterien des Citroën-Umweltlabels „Airdream“. Gegenüber der Vorgängerversion reduziert sich der kombinierte Kraftstoffverbrauch in der Version L1 um 16 Prozent, innerorts sollen es sogar 20 Prozent sein. Ebenfalls neu beim Citroën Berlingo Kastenwagen: Der HDi-75-Motor mit manuellem 5-Gang-Getriebe. Auch er erfüllt die Euro-5-Norm und hat einen CO2-Emissionswert von 136 g/km.
Vier neue Motoren gibt es beim Jumper, dem größten Citroën Transporter: Die neuen HDi 110, HDi 130, HDi 150 und HDi 180 sind mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen alle die Euro-5-Norm. Die neuen Motorisierungen ergänzen zum Teil das Produktangebot, teilweise werden die bisherigen Motoren ersetzt. Neben den technischen Neuerungen modernisiert Citroën den Jumper mit zusätzlichen Produktänderungen im Innen- und Außendesign sowie in der Ausstattung. Es gibt Modifikationen bei Polsterungen und Außenfarben und der Kunde kann nun mit der „Intelligent Traction Control“ eine neue Option wählen. Die Antriebsschlupfregelung mit erweiterten Funktionen soll für verbesserte Traktion sorgen.
Mercedes-Benz Sprinter mit Blue-Effiency-Technologie: Umweltfreundlich gibt sich auch Mercedes bei seinem Transport-Modell, dem Sprinter. Ähnlich wie die Pkw-Modelle werden auch die Nutzfahrzeuge mit der Bezeichnung „Blue Efficiency“ versehen. Sie steht für Effizienz, optimierten Kraft‧stoffverbrauch und somit für reduzierte Emissionen. Im Mittelpunkt steht der Vierzylinder CDI in drei Leistungsstufen mit 70 kW/95 PS, 95 kW/129 PS und 120 kW/163 PS. Zum Effizienzpaket gehören auch bedarfsgeregelte Nebenaggregate. Die elektrisch geschaltete Ölpumpe regelt, erstmals bei einem Selbstzünder, ihr Fördervolumen selbstständig und adaptiv. Ebenfalls nur bei Bedarf arbeitet die Lichtmaschine. Die genannten Nebenaggregate verbrauchen, im Unterschied zu herkömmlichen Aggregaten, nur dann Energie, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Teil des Effizienzpakets ist auch das speziell für Transporter entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear mit besonders großer Getriebespreizung mit einem kurz übersetzten erst en und einem drehzahlschonend ausgelegten sechsten Gang. Das Drehzahlniveau wird zugunsten eines niedrigeren Verbrauchs, größerer Wirtschaftlichkeit und geringerer Abgas- und Geräusch-Emissionen gesenkt.
Die ECO-Start-Stopp-Funktion stellt den Motor automatisch ab, wenn das Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl steht. Durchschnittlich soll der Sprinter mit Start-Stopp-Funktion innerorts mit bis zu 8 Prozent weniger Kraftstoff auskommen. Bereits bei einem Stopp ab drei Sekunden ohne eingelegten Gang wird der Motor abgeschaltet. Durch Tritt aufs Kupplungspedal oder Lösen der Bremse und Anrollen startet der Motor wieder. Bei eingelegtem Gang läuft der Motor nur, wenn das Kupplungspedal ganz gedrückt wird.
Der Sprinter NGT fährt mit Erdgasantrieb. Seine Pluspunkte: Verringerte Abgas- und Geräuschemissionen, niedrigere Unterhaltskosten und eine große Reichweite in Kombination mit dem serienmäßigen Antrieb. Mercedes bietet den Sprinter 316 NGT und 516 NGT in verschiedenen Aufbauvarianten an. Der Basismotor, ein Vierzylinder-Benziner leistet 115 kW/156 PS und liefert ein Drehmoment von 240 Nm.
Kompakt-Transporter Opel Combo: Die neue Generation des Opel Combo tritt im Segment der kompakten Transporter an. Zwei Radstände (2.755 mm und 3.105 mm) mit den Gesamtlängen 4,39 beziehungsweise 4,74 m stehen zur Wahl, außerdem zwei Dachhöhen (1,85 m und 2,10 m). Angeboten wird der neue Opel Combo wahlweise als Pkw-Van in fünf- oder siebensitziger Ausführung sowie mit Kasten- oder verglastem Aufbau. Die Pkw-Version bietet serienmäßig zwei Schiebetüren und eine oben angeschlagene Heckklappe. Wahlweise ist eine asymmetrische Doppelflügeltür zu bekommen. In bestimmten Kastenwagen-Konfigurationen kann zusätzlich eine hintere Dachklappe geordert werden. Das Ladevolumen liegt bei 3.800 l bei kurzem Radstand (mit umgeklapptem Beifahrersitz) beziehungsweise 4.600 l bei langem Radstand. Mit sechs verschiedenen Motoren geht der Kompakt-Transporter an den Start: Vier Dieselversionen, ein Benziner und ein CNG-Erdgasmotor sind verfügbar. Die Dieseltriebwerke gibt es in zwei Ausführungen mit jewei ls 66 kW/90 PS als 1.3 CDTI und 1.6 CDTI, einer weiteren 1.6 CDTI-Version mit 77 kW/95 PS und in der Topvariante 2.0 CDTI mit 99 kW/135 PS. Der 1,4-Liter-Benziner leistet 70 kW/95 PS, das mit preisgünstigem und umweltfreundlichem Erdgas laufende CNG-Aggregat bringt es auf 88 kW/120 PS. Der Benziner und der 1.3 CDTI sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, die CNG-Variante und die stärkeren CDTI-Versionen mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, der 66 kW/90 PS starke 1.6 CDTI ist auch mit automatisiertem Fünfgang-Schaltgetriebe „Easytronic“ verfügbar. Für alle Motoren, mit Ausnahme des Erdgas-Aggregats und der Easytronic-Kombination, gibt es optional ein Start/Stop-System mit besonders niedrigen Verbrauchs- und CO2-Werten.
2011 sind für den Peugeot Boxer und Expert neue Euro-5-Motoren zu haben. Damit haben die Franzosen die komplette Boxer-Modellpalette und fast die gesamte Expert-Baureihe auf Euro-5-konforme Antriebe umgestellt. Auch Peugeot setzt unter dem Kennzeichen „e-HDi“ auf Motorisierung mit spritsparendem Stop- & Start-System. Diese Variante ist, neben der Kombination mit dem automatisierten Schaltgetriebe „2-Tronic“, auch für den Partner Tepee Tendance mit der Motorisierung e-HDi FAP 90 (66 kW / 90 PS) mit manuellem Schaltgetriebe erhältlich. Bereits seit April 2011 sind der Partner Kastenwagen und das Sondermodell Avantage mit dem 1.6 l e-HDi FAP 90 mit beiden Getriebevarianten bestellbar. Der Peugeot Partner Tepee Tendance e-HDi FAP 90 Stop&Start ist ab 20.150 Euro zu haben. Für den Boxer gibt es, neben der Motorenumstellung auf Euro 5, ein neu gestaltetes Armaturenbrett, ein MP3-fähiges Radio und die neue Farbe „Graphit Grau“. Die Basismotorisier ung mit 81 kW/110 PS kommt mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe zum Kunden. Neue Spitzenmotorisierung ist der 3.0 l HDi FAP 180 mit 130 kW/177 PS. Nur in Verbindung mit ESP ist die Antriebsschlupf-Regelung ASR für die Lkw-Modelle des Boxers zu bekommen.
Toyotas Angebot bei den kompakten Transportern heißt Hiace: Der Hiace wird als dreisitziger Kastenwagen mit vier oder fünf Türen sowie mit kurzem oder langem Radstand angeboten. Zur Wahl stehen zwei Commonrail-Turbodiesel mit 2,5 l Hubraum und 70 kW/95 PS beziehungsweise 86 kW/117 PS. Das stärkere Aggregat kann zudem mit Allradantrieb geordert werden. Serienmäßig sind alle Hiace-Varianten als Viertürer mit seitlicher Schiebetür auf der rechten Fahrzeugseite und Heckklappe ausgeführt. Der Hiace-Kasten mit kurzem Radstand ist 4.795 mm lang, 1.800 mm breit und 2 m hoch. Der Radstand liegt bei 2.985 mm. Der japanische Transporter hat eine Ladelänge von 2.335 mm und (zwischen den Radkästen) eine Ladebreite von 1.225 mm. So können Europaletten quer geladen werden. Das Ladevolumen liegt bei bis zu 4.480 l, bis zu 1.060 kg können zugeladen werden.
Mit langem Radstand (3.430 mm) wächst der Hiace auf 5.240 mm Länge, seine Höhe beträgt 1.995 mm. Bei dieser Variante verlängert sich die Ladelänge auf 2.690 mm, das Ladevolumen erhöht sich auf 5.422 l, die Zuladung auf 1.190 kg. Die Japaner bieten beide Kastenwagenmodelle optional mit einer zweiten seitlichen Schiebetür sowie mit Drehflügeltüren am Heck an. Zur Serienausstattung des Kastenwagens zählen Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, ABS sowie zwei höhenverstellbare Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzer und Gurtstraffer und ein Beckengurt für den mittleren Sitz. Die Netto-Preise starten bei 19.450 bzw. 20.550 Euro.
Für ihre Besitzer sind Transporter oft weit mehr als bloße Fortbewegungsmittel. Sie sind notwendig zur Beförderung von Material und Gerät, sind Arbeitsmittel wie das Handwerkszeug. Dabei überschreitet der ideelle Wert eines Fahrzeugs seinen materiellen Wert oft um ein Vielfaches. Bei einem Fahrzeugdiebstahl spielt das jedoch keine Rolle, zumindest nicht für die Versicherung. Erstattet wird lediglich der geschätzte finanzielle Gegenwert des Fahrzeugs. Ein wahres Horrorszenario für jeden stolzen Besitzer. Zumal das „Schätzchen“ mit Geld allein — speziell wenn Beladung an Bord ist — meist nicht zu ersetzen ist. Eine zuverlässige Absicherung gegen Diebstahl bietet ein GPS-Peilsender zur Fahrzeugortung, etwa das Track-Your-Truck-System der ibs-Sicherheitstechnik.
In nur 30 Minuten soll sich die etwa handtellergroße Ortungsbox mit wenigen Handgriffen in jedes Fahrzeug einbauen lassen — vollkommen unsichtbar unter einer Verkleidung verborgen. Der optische Originalzustand des Mobils bleibt so unverändert. Die punktgenau ermittelten Standortdaten werden durch ein integriertes GSM-Mobilfunkmodul in Echtzeit an den Ortungsdienstleister übermittelt. Über einen passwortgeschützten Online-Zugang kann der Besitzer so per Computer — und mobil über das Smartphone — jederzeit abfragen, ob sein Fahrzeug wirklich da ist, wo es gerade sein sollte.
Für ein weiteres Plus an Sicherheit sorgen sogenannte „Sicherheitszonen“, die sich über den Online-Zugang mit wenigen Klicks einrichten lassen. Verlässt ein Fahrzeug (s)einen vorher festgelegten Bereich — wird es etwa ohne Wissen seines Besitzers vom Grundstück gefahren — warnt das System den Nutzer sofort per SMS. Auf Wunsch übernimmt die Notruf- und Serviceleitstelle des Gelsenkirchener Sicherheitsdienstleisters die Fahrzeugüberwachung. Bei einem Diebstahl alarmieren die Mitarbeiter sofort einen Wachdienst vor Ort oder die Polizei.
www.trackyourtruck.de
Immer beliebter: die Neuwagensuche per Internet. Zwischen 20 und 40 Prozent Nachlass auf den Listenpreis seien möglich, so Alexander Bugge vom Online-Portal Auto.de.
Die Suche nach dem passenden Fahrzeug gestaltet sich recht einfach. In der Suchmaske des Anbieters im Internet gibt man die Wunschkriterien ein, etwa Hersteller und Fahrzeugmodell, Motorisierung oder Farbe. Durch weitere Kriterien wie die Eingabe der eigenen Postleitzahl reduziert man die Zahl der angezeigten Ergebnisse und begrenzt die Suche auf Anbieter der eigenen Region. Neben den Fahrzeugdetails und Aufnahmen des Wagens finden sich auch die Kontaktdaten des Anbieters.
Vorab ist es wichtig zu erfragen, ob das ins Auge gefasste Fahrzeug auch noch vorhanden ist. Grundsätzlich gilt: Keine Anzahlung leisten, Fahrzeug und Papiere gegen Geld — und nur mit korrektem Kaufvertrag.
www.auto.de
Der neue Fiat Ducato: Marktführer ist der Ducato von Fiat. Rund drei Jahrzehnte nach der Vorstellung des Urmodells und nach 2,2 Mio. verkauften Exemplaren präsentiert Fiat jetzt eine neue Generation des Ducato. Neben dem aufgewerteten Innenraum stehen vor allem die Motoren im Mittelpunkt der Innovationen. Der neue Fiat Ducato wird ausschließlich mit Triebwerken angeboten, deren Emissionswerte die Grenzen der Euro-5-Norm einhalten. Zur Wahl stehen vier Multijet-Turbodieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 85 kW/115 PS und 130 kW/177 PS sowie ein umweltschonendes Natural-Power-Triebwerk, das mit Erdgas (CNG) und — im Bedarfsfall — mit Benzin betrieben werden kann. Vollkommen neu entwickelt haben die Italiener das 2l-Turbodieseltriebwerk des Ducato 115 Multijet II. Das für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr maßgeschneiderte Aggregat leistet 85 kW/115 PS, bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,4 l/100 km liegt der Kohlendioxidausstoß bei nur 169 g/km.
Im neuen Fiat Ducato 130 Multijet II kommt ein 96 kW/130 PS starker Vierzylinder-Turbodiesel mit 2,3 l Hubraum zum Einsatz. In einer weiteren Variante steht dieser Motor auch im neuen Ducato 150 Multijet II mit einer Leistung von 109 kW/148 PS zur Verfügung. Mit einem Durchschnittsverbrauch von je 7,1 l/100 km und einem CO2-Wert von 186 g/km sollen beide Leistungsversionen dieses Triebwerks sowohl im Personen- wie im Güterverkehr ihre wirtschaftlichen und umweltschonenden Vorteile ausspielen.
Auch der neue Ducato wird mit einem umweltschonenden und wirtschaftlichen Motor angeboten, der normalerweise mit Erdgas arbeitet. Nur wenn der CNG-Vorrat aufgebraucht ist, schaltet die Elektronik automatisch auf Betrieb mit der Benzin-Reserve (15 l) um. Der 3-l-Vierzylinder leistet im Fiat Ducato Natural Power 100 kW/136 PS. Für mehr Umweltschutz, Sicherheit und Komfort gibt es den italienischen Erfolgstransporter darüber hinaus mit für den Ducato erstmals erhältlichen Ausstattungsdetails wie einer Start&Stopp-Automatik oder einer Traktionskontrolle. Außerdem sind eine erweiterte Variante des Infotainmentsystems Blue&Me und die speziell auf leichte Nutzfahrzeuge zugeschnittene Spritspar-Software eco: Drive Professional zu haben. Zur verbesserten Umweltverträglichkeit soll die Start&Stopp-Automatik für die Multijet-Turbodiesel beitragen. Deren Elektronik stellt den Motor bei einem Halt (etwa an einer roten Ampel) automatisch ab und startet ihn be i Bedarf auch verzögerungsfrei wieder. Der Aktionspreis für das Einstiegsmodell der Ducato-Baureihe mit 87 PS/115 kW beträgt 14.990 Euro (netto).
Der neue Ford Transit: Auch Ford setzt beim neuen Transit, dessen Markteinführung für Herbst 2011 geplant ist, auf Kosteneffizienz, Sparsamkeit und verbesserte Abgasqualität. Mit neuen Motorisierungen und verbrauchssenkenden Technologien startet die sechste Generation des Ford Transit ins Modelljahr 2012. Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung, die Ford dem Transit angedeihen ließ, steht eine neue Generation der 2,2 l großen Durator-TDCi-Turbodiesel-Familie mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Erweitert hat Ford auch die Bandbreite an ECOnetic Technologies, also Systeme und Funktionen, die sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und damit auch auf das Abgasverhalten auswirken. Hier sind etwa das automatische Start-Stopp-System oder ein auf Wunsch deaktivierbarer Geschwindigkeitsbegrenzer zu nennen.
Der neue Durator-TDCi-Vierzylinder mit 2,2 l Hubraum ist künftig die Basis für alle Leistungsstufen des Ford Transit, ganz gleich ob mit Front-, Heck- oder mit Allradantrieb. Den Motor zeichnet ein modifiziertes Common-Rail-System aus, das den Kraftstoff mit nochmals höheren Einspritzdrücken in die Brennräume injiziert. Außerdem gibt es einen neu gestalteten Turbolader mit variabler Geometrie und eine verbesserte Abgasreinigung. Eine Abgasrückführung sorgt in Kombination mit einem beschichteten Dieselpartikelfilter dafür, dass der Ford Transit in allen Varianten die Abgasnorm Euro 5 erfüllt. Die neuen 2,2-l-Common-Rail-Diesel gibt es in verschiedenen Leistungsstufen. Die frontgetriebenen Versionen des Transit sind wahlweise mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS oder 103 kW/140 PS zu haben.
Der neue Iveco Daily: Über 2 Mio. Exemplare wurden vom Iveco Daily bisher weltweit verkauft, mehr als 100.000 Daily alleine im Modelljahr 2009. Jetzt steht eine Neuauflage an. Im September 2011 wird das neue leichte Transportfahrzeug von Iveco der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch in seiner neuen Evolutionsstufe soll der Daily seine Werte bewahren: Stärke, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit. Das sollen auch weiterhin die unverkennbaren Charaktereigenschaften sein, ergänzt durch neue Motorkennlinien mit höherer Leistung und fülligerem Drehmoment. Und das, so verspricht Iveco, bei gesteigerter Wirtschaftlichkeit und noch mehr Umweltverträglichkeit.
Motorenlieferant FPT Industrial steuert seinen 3-l-Euro-5-Motor mit doppelstufigem Turbolader bei, der in seiner Spitzenauslegung mit 150 kW/205 PS aufwartet. Für alle Versionen, die unter den „Heavy Duty Standard“ fallen, sowie für die Natural-Power-Versionen mit Erdgas gilt das EEV Zertifikat, die derzeit strengste Norm.
Der 2,3-l-Euro-5-Motor profitiert von einem höheren Drehmoment von bis zu 320 Nm. Eine neue mehrstufige Einspritzung optimiert den Verbrennungsprozess bei nochmals abgesenktem Motorgeräusch. Bessere Verbrennung bedeutet auch beim Daily geringere Emissionen. Ein Dieselpartikelfilter (DPF) gehört zur Serienausstattung. Insbesondere für den Stadtverkehr ist das Zusammenspielen dieser beiden Komponenten optimiert. Außerdem sind auch für den neuen Daily CNG- und Elektroantriebe serienmäßig verfügbar. Zur Serienausstattung gehört auch das neue ESP 9 mit aktiven Sensoren. Obendrein gibt es eine Menge elektronischer Helfer. Auch der Komfort wurde verbessert, etwa mit einer verstellbaren Lenksäule oder einer erweiterten Möglichkeit, die Sitze zu verstellen. Für die Sicherheit sind serienmäßig neuartige Nebelleuchten mit integriertem Abbiegelicht ebenso an Bord wie Tagfahrlicht. Die Modellpalette des neuen Daily beginnt bei 2,8 t, das Programm reicht bis zu 7 t zulässigem Gesamtgewicht. Maximal 4,7 t Nutzlast stehen zur Verfügung. Sechs Varianten bieten bis zu 17,2 ccm Laderaum.
Der neue VW Crafter: Auch der Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge tritt mit neuen Motoren an. Die bisher eingesetzten Reihen-Fünfzylinder werden von Vierzylinder-Turbodieseln mit Common-Rail-Direkteinspritzung abgelöst. Diese sollen — bei verbesserten Fahrleistungen und höherer Zuladung — für geringeren Verbrauch und niedrigere Betriebskosten sorgen. Gegenüber den Vorgänger-Motoren sind die Vierzylinder leichter, erreichen die strengen Abgasgrenzwerte der Euro-5-Norm und erfüllen die Kriterien eines EEV-Fahrzeugs. Die EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) ist der derzeit anspruchsvollste europäische Abgasstandard für Lkw und Busse. Drei Leistungsvarianten mit 80 kW/109 PS, 100 kW/136 PS und 120 kW/163 PS stehen zur Wahl. Alle drei Varianten werden von einem 2-l-TDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung aus dem Konzern-Motorenbaukasten angetrieben. Für die Einstiegsmotorisierung verspricht Volkswagen einen Verbrauch von 7,9 l pro 100 km, entsprechend einem CO2- Ausstoß von nur 208 g/km. Gleiche Verbrauchswerte bei mehr Leistung und Durchzugskraft schafft der Crafter mit dem 100 kW/136 PS TDI. Die stärkste und zugleich sparsamste Variante ist der 120 kW-TDI (163 PS). In Verbindung mit der optionalen Motor-Start-Stopp-Technologie verbraucht der Crafter 7,2 l Dieselkraftstoff pro 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 189 g/km entspricht.
Der neue Crafter, der optisch durch seine neu gestaltete Frontpartie mit horizontaler Linienführung des Kühlergrills und der einteiligen Frontblende der aktuellen Design-Linie von VW folgt, steht in zahlreichen Varianten zur Wahl. Als Kastenwagen mit drei unterschiedlichen Radständen, vier Längen und zwei verschiedenen Dachformen, als Kombi für den Personentransport wie auch als Pritsche, Doppelkabine oder Fahrgestell als Basis für verschiedene Aufbauvarianten.
Auch den Innenraum des Crafter hat VW aufgefrischt. Neue Stoffe prägen das überarbeitete Interieur, Embleme und Schalthebelknauf wurden dem VW-Look angepasst, Armpolster in den Türen schaffen eine zweite Armauflage. Die Instrumente enthalten in allen Varianten serienmäßig eine integrierte Gangwechsel-Empfehlung für ökonomische Fahrweise. Beim Crafter ergänzt VW-Nutzfahrzeuge die zweijährige Herstellergarantie um eine einjährige Anschlussgarantie bis zu einer Laufleistung von 250.000 km. Die Netto-Preise beginnen bei 27.410 Euro für den Crafter 30 Kastenwagen bzw. 24.680 Euro für den Crafter 30 als Fahrgestell.
Citroën Berlingo und Jumper mit Euro-5-Motorisierungen: Auch Citroën erweitert das Motorenangebot für die beiden Nutzfahrzeugmodelle Berlingo und Jumper. Neue Euro-5-konforme Dieselmotoren sollen für niedrigere CO2-Emissionen und reduzierten Verbrauch sorgen. Beim Berlingo Kastenwagen ersetzt der neue e-HDi 90 Airdream den bisherigen HDi 90 Motor. Der neue Dieselmotor mit Partikelfilter verfügt über ein Stop & Start-System. Er erfüllt die Euro-5-Norm und die Kriterien des Citroën-Umweltlabels „Airdream“. Gegenüber der Vorgängerversion reduziert sich der kombinierte Kraftstoffverbrauch in der Version L1 um 16 Prozent, innerorts sollen es sogar 20 Prozent sein. Ebenfalls neu beim Citroën Berlingo Kastenwagen: Der HDi-75-Motor mit manuellem 5-Gang-Getriebe. Auch er erfüllt die Euro-5-Norm und hat einen CO2-Emissionswert von 136 g/km.
Vier neue Motoren gibt es beim Jumper, dem größten Citroën Transporter: Die neuen HDi 110, HDi 130, HDi 150 und HDi 180 sind mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen alle die Euro-5-Norm. Die neuen Motorisierungen ergänzen zum Teil das Produktangebot, teilweise werden die bisherigen Motoren ersetzt. Neben den technischen Neuerungen modernisiert Citroën den Jumper mit zusätzlichen Produktänderungen im Innen- und Außendesign sowie in der Ausstattung. Es gibt Modifikationen bei Polsterungen und Außenfarben und der Kunde kann nun mit der „Intelligent Traction Control“ eine neue Option wählen. Die Antriebsschlupfregelung mit erweiterten Funktionen soll für verbesserte Traktion sorgen.
Mercedes-Benz Sprinter mit Blue-Effiency-Technologie: Umweltfreundlich gibt sich auch Mercedes bei seinem Transport-Modell, dem Sprinter. Ähnlich wie die Pkw-Modelle werden auch die Nutzfahrzeuge mit der Bezeichnung „Blue Efficiency“ versehen. Sie steht für Effizienz, optimierten Kraft‧stoffverbrauch und somit für reduzierte Emissionen. Im Mittelpunkt steht der Vierzylinder CDI in drei Leistungsstufen mit 70 kW/95 PS, 95 kW/129 PS und 120 kW/163 PS. Zum Effizienzpaket gehören auch bedarfsgeregelte Nebenaggregate. Die elektrisch geschaltete Ölpumpe regelt, erstmals bei einem Selbstzünder, ihr Fördervolumen selbstständig und adaptiv. Ebenfalls nur bei Bedarf arbeitet die Lichtmaschine. Die genannten Nebenaggregate verbrauchen, im Unterschied zu herkömmlichen Aggregaten, nur dann Energie, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Teil des Effizienzpakets ist auch das speziell für Transporter entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear mit besonders großer Getriebespreizung mit einem kurz übersetzten erst en und einem drehzahlschonend ausgelegten sechsten Gang. Das Drehzahlniveau wird zugunsten eines niedrigeren Verbrauchs, größerer Wirtschaftlichkeit und geringerer Abgas- und Geräusch-Emissionen gesenkt.
Die ECO-Start-Stopp-Funktion stellt den Motor automatisch ab, wenn das Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl steht. Durchschnittlich soll der Sprinter mit Start-Stopp-Funktion innerorts mit bis zu 8 Prozent weniger Kraftstoff auskommen. Bereits bei einem Stopp ab drei Sekunden ohne eingelegten Gang wird der Motor abgeschaltet. Durch Tritt aufs Kupplungspedal oder Lösen der Bremse und Anrollen startet der Motor wieder. Bei eingelegtem Gang läuft der Motor nur, wenn das Kupplungspedal ganz gedrückt wird.
Der Sprinter NGT fährt mit Erdgasantrieb. Seine Pluspunkte: Verringerte Abgas- und Geräuschemissionen, niedrigere Unterhaltskosten und eine große Reichweite in Kombination mit dem serienmäßigen Antrieb. Mercedes bietet den Sprinter 316 NGT und 516 NGT in verschiedenen Aufbauvarianten an. Der Basismotor, ein Vierzylinder-Benziner leistet 115 kW/156 PS und liefert ein Drehmoment von 240 Nm.
Kompakt-Transporter Opel Combo: Die neue Generation des Opel Combo tritt im Segment der kompakten Transporter an. Zwei Radstände (2.755 mm und 3.105 mm) mit den Gesamtlängen 4,39 beziehungsweise 4,74 m stehen zur Wahl, außerdem zwei Dachhöhen (1,85 m und 2,10 m). Angeboten wird der neue Opel Combo wahlweise als Pkw-Van in fünf- oder siebensitziger Ausführung sowie mit Kasten- oder verglastem Aufbau. Die Pkw-Version bietet serienmäßig zwei Schiebetüren und eine oben angeschlagene Heckklappe. Wahlweise ist eine asymmetrische Doppelflügeltür zu bekommen. In bestimmten Kastenwagen-Konfigurationen kann zusätzlich eine hintere Dachklappe geordert werden. Das Ladevolumen liegt bei 3.800 l bei kurzem Radstand (mit umgeklapptem Beifahrersitz) beziehungsweise 4.600 l bei langem Radstand. Mit sechs verschiedenen Motoren geht der Kompakt-Transporter an den Start: Vier Dieselversionen, ein Benziner und ein CNG-Erdgasmotor sind verfügbar. Die Dieseltriebwerke gibt es in zwei Ausführungen mit jewei ls 66 kW/90 PS als 1.3 CDTI und 1.6 CDTI, einer weiteren 1.6 CDTI-Version mit 77 kW/95 PS und in der Topvariante 2.0 CDTI mit 99 kW/135 PS. Der 1,4-Liter-Benziner leistet 70 kW/95 PS, das mit preisgünstigem und umweltfreundlichem Erdgas laufende CNG-Aggregat bringt es auf 88 kW/120 PS. Der Benziner und der 1.3 CDTI sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, die CNG-Variante und die stärkeren CDTI-Versionen mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, der 66 kW/90 PS starke 1.6 CDTI ist auch mit automatisiertem Fünfgang-Schaltgetriebe „Easytronic“ verfügbar. Für alle Motoren, mit Ausnahme des Erdgas-Aggregats und der Easytronic-Kombination, gibt es optional ein Start/Stop-System mit besonders niedrigen Verbrauchs- und CO2-Werten.
2011 sind für den Peugeot Boxer und Expert neue Euro-5-Motoren zu haben. Damit haben die Franzosen die komplette Boxer-Modellpalette und fast die gesamte Expert-Baureihe auf Euro-5-konforme Antriebe umgestellt. Auch Peugeot setzt unter dem Kennzeichen „e-HDi“ auf Motorisierung mit spritsparendem Stop- & Start-System. Diese Variante ist, neben der Kombination mit dem automatisierten Schaltgetriebe „2-Tronic“, auch für den Partner Tepee Tendance mit der Motorisierung e-HDi FAP 90 (66 kW / 90 PS) mit manuellem Schaltgetriebe erhältlich. Bereits seit April 2011 sind der Partner Kastenwagen und das Sondermodell Avantage mit dem 1.6 l e-HDi FAP 90 mit beiden Getriebevarianten bestellbar. Der Peugeot Partner Tepee Tendance e-HDi FAP 90 Stop&Start ist ab 20.150 Euro zu haben. Für den Boxer gibt es, neben der Motorenumstellung auf Euro 5, ein neu gestaltetes Armaturenbrett, ein MP3-fähiges Radio und die neue Farbe „Graphit Grau“. Die Basismotorisier ung mit 81 kW/110 PS kommt mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe zum Kunden. Neue Spitzenmotorisierung ist der 3.0 l HDi FAP 180 mit 130 kW/177 PS. Nur in Verbindung mit ESP ist die Antriebsschlupf-Regelung ASR für die Lkw-Modelle des Boxers zu bekommen.
Toyotas Angebot bei den kompakten Transportern heißt Hiace: Der Hiace wird als dreisitziger Kastenwagen mit vier oder fünf Türen sowie mit kurzem oder langem Radstand angeboten. Zur Wahl stehen zwei Commonrail-Turbodiesel mit 2,5 l Hubraum und 70 kW/95 PS beziehungsweise 86 kW/117 PS. Das stärkere Aggregat kann zudem mit Allradantrieb geordert werden. Serienmäßig sind alle Hiace-Varianten als Viertürer mit seitlicher Schiebetür auf der rechten Fahrzeugseite und Heckklappe ausgeführt. Der Hiace-Kasten mit kurzem Radstand ist 4.795 mm lang, 1.800 mm breit und 2 m hoch. Der Radstand liegt bei 2.985 mm. Der japanische Transporter hat eine Ladelänge von 2.335 mm und (zwischen den Radkästen) eine Ladebreite von 1.225 mm. So können Europaletten quer geladen werden. Das Ladevolumen liegt bei bis zu 4.480 l, bis zu 1.060 kg können zugeladen werden.
Mit langem Radstand (3.430 mm) wächst der Hiace auf 5.240 mm Länge, seine Höhe beträgt 1.995 mm. Bei dieser Variante verlängert sich die Ladelänge auf 2.690 mm, das Ladevolumen erhöht sich auf 5.422 l, die Zuladung auf 1.190 kg. Die Japaner bieten beide Kastenwagenmodelle optional mit einer zweiten seitlichen Schiebetür sowie mit Drehflügeltüren am Heck an. Zur Serienausstattung des Kastenwagens zählen Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, ABS sowie zwei höhenverstellbare Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzer und Gurtstraffer und ein Beckengurt für den mittleren Sitz. Die Netto-Preise starten bei 19.450 bzw. 20.550 Euro.
Navigieren mit dem iPhone
- surroundTouch: macht die in den Kartendaten enthaltenen Informationen interaktiv nutzbar und ermöglicht die einfache Übernahme eines Zieles direkt aus der Karte.
- Multitouch: Die Kartendarstellung folgt den Fingern beim Scrollen, Schieben, Zoomen oder Rotieren ohne Verzögerung. Details in verschiedenen Skalierungen oder Sichtwinkeln dargestellt.
- Kurvenwarner: Mit Hilfe innovativer Algorithmen wird beim Annähern an Kurven vor zu hohen Geschwindigkeiten gewarnt.
- Eco-Route: bewertet auf der Basis erweiterter Navigationsdaten verschiedene Streckenprofile. Die entsprechenden Routenempfehlungen können den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen reduzieren.
- Last Mile: Auch als Fußgänger auf den letzten Metern wird der Kunde zum Ziel geleitet — per Kompass.
Diebstahlschutz
Für ihre Besitzer sind Transporter oft weit mehr als bloße Fortbewegungsmittel. Sie sind notwendig zur Beförderung von Material und Gerät, sind Arbeitsmittel wie das Handwerkszeug. Dabei überschreitet der ideelle Wert eines Fahrzeugs seinen materiellen Wert oft um ein Vielfaches. Bei einem Fahrzeugdiebstahl spielt das jedoch keine Rolle, zumindest nicht für die Versicherung. Erstattet wird lediglich der geschätzte finanzielle Gegenwert des Fahrzeugs. Ein wahres Horrorszenario für jeden stolzen Besitzer. Zumal das „Schätzchen“ mit Geld allein — speziell wenn Beladung an Bord ist — meist nicht zu ersetzen ist. Eine zuverlässige Absicherung gegen Diebstahl bietet ein GPS-Peilsender zur Fahrzeugortung, etwa das Track-Your-Truck-System der ibs-Sicherheitstechnik.
In nur 30 Minuten soll sich die etwa handtellergroße Ortungsbox mit wenigen Handgriffen in jedes Fahrzeug einbauen lassen — vollkommen unsichtbar unter einer Verkleidung verborgen. Der optische Originalzustand des Mobils bleibt so unverändert. Die punktgenau ermittelten Standortdaten werden durch ein integriertes GSM-Mobilfunkmodul in Echtzeit an den Ortungsdienstleister übermittelt. Über einen passwortgeschützten Online-Zugang kann der Besitzer so per Computer — und mobil über das Smartphone — jederzeit abfragen, ob sein Fahrzeug wirklich da ist, wo es gerade sein sollte.
Für ein weiteres Plus an Sicherheit sorgen sogenannte „Sicherheitszonen“, die sich über den Online-Zugang mit wenigen Klicks einrichten lassen. Verlässt ein Fahrzeug (s)einen vorher festgelegten Bereich — wird es etwa ohne Wissen seines Besitzers vom Grundstück gefahren — warnt das System den Nutzer sofort per SMS. Auf Wunsch übernimmt die Notruf- und Serviceleitstelle des Gelsenkirchener Sicherheitsdienstleisters die Fahrzeugüberwachung. Bei einem Diebstahl alarmieren die Mitarbeiter sofort einen Wachdienst vor Ort oder die Polizei.
www.trackyourtruck.de
Autokauf online
Immer beliebter: die Neuwagensuche per Internet. Zwischen 20 und 40 Prozent Nachlass auf den Listenpreis seien möglich, so Alexander Bugge vom Online-Portal Auto.de.
Die Suche nach dem passenden Fahrzeug gestaltet sich recht einfach. In der Suchmaske des Anbieters im Internet gibt man die Wunschkriterien ein, etwa Hersteller und Fahrzeugmodell, Motorisierung oder Farbe. Durch weitere Kriterien wie die Eingabe der eigenen Postleitzahl reduziert man die Zahl der angezeigten Ergebnisse und begrenzt die Suche auf Anbieter der eigenen Region. Neben den Fahrzeugdetails und Aufnahmen des Wagens finden sich auch die Kontaktdaten des Anbieters.
Vorab ist es wichtig zu erfragen, ob das ins Auge gefasste Fahrzeug auch noch vorhanden ist. Grundsätzlich gilt: Keine Anzahlung leisten, Fahrzeug und Papiere gegen Geld — und nur mit korrektem Kaufvertrag.
www.auto.de
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