Bildquelle: Messe Berlin
Kommentar
Wer nicht ...
... fragt, bleibt dumm. Deswegen erlaube ich mir eine kritische Frage: Warum beteiligt sich der deutsche Lebensmittelhandel in diesem Jahr nicht an der Grünen Woche?
Text: Andrea Kurtz,
19. Januar 2012
Es handelt sich immerhin um die weltgrößte Verbrauchermesse, im vergangenen Jahr besuchten über 400.000 Menschen die Leistungsschau. Rund 100.000 davon waren Fachbesucher, der Rest Leute wie Du und ich — also neugierige, kritische, wissbegierige oder einfach hungrige und durstige Verbraucher. Über 100 Euro setzen diese pro Kopf auf dem Berliner Messegelände um. Doch was noch mehr zählt, ist der persönliche Kontakt, den die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes „suchen“ — zu den Ausstellern aus Industrie, Politik, Verbänden oder sonstigen Institutionen. Natürlich rechnet sich das nicht sofort in Heller und Pfennig und natürlich sind attraktive Stände wie in den Vorjahren von Rewe, Edeka oder Lidl teuer im Aufbau und im Unterhalt. Aber in einer Zeit, in der der Kontakt zum K unden nicht zuletzt auch online immer wichtiger wird, sollte eine Gelegenheit wie die traditionsreiche IGW doch zumindest diese einfache Frage wert sein.
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