Freitag, 18. Mai 2012
Bildquelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Petra Welzel
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Freut Euch aufs Büro

Die gewerblichen Sparten der Bürowirtschaft waren im Jahr 2011 erfolgreicher als die PBS-Ladengeschäfte. Der private Konsum ist nahezu stabil, aber nicht mehr wachsend. Nachholbedarf, Sättigungstendenzen und die weitere Digitalisierung der Arbeit prägen die Umsatzzahlen in der Branche, berichtet der Bundesverband Bürowirtschaft (BBW).
30. Januar 2012
Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsätze der Bürowirtschaft mit gewerblichen Endkunden kräftig gestiegen, die Stimmung ist gut, trotz der Unsicherheiten über die weitere Entwicklung im Euro-Raum. Die Bürowirtschaft hat allerdings den Einbruch der letzten Krise in absoluten Zahlen noch nicht ganz aufgeholt, die Umsätze kommen nach BBW-Statistik nahe an die der Jahre 2007 und 2008. Viele Produkte werden wegen steigender Vorkosten bei Energie oder Material teurer, was der Handel an den Markt weitergeben muss. Die Prozesskosten der Beschaffung sinken weiterhin. Nur durch Effizienzgewinne kann der Handel seine Marge halten.

Die PBS-Ladengeschäfte konnten zum Jahresende 2011 keine durchweg positive Bilanz ziehen. Neben den vereinzelten Rising Stars in der Provinz und an exklusiven Einzelstandorten der großen Städte gibt es nur wenige Unternehmen, die im vergangenen Jahr deutlich an Umsatz gewinnen konnten. Generelle Umsatzverlagerungen auf andere Konsumsektoren, der gesättigte Markt für PBS und die starke Konkurrenz im Schulanfangsgeschäft bei leicht niedrigeren Schulanfängerzahlen trugen dazu bei.

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