Bildquelle: Woolworth
Warenhaus
Wieder da
Woolworth meldet sich zurück: Das neue Konzept der Investoren scheint zu fruchten.
Text: Andrea Kurtz,
17. Januar 2012
Am Start sind jetzt über 200 Filialen; allein 48 sind im Jahr 2011 neu eröffnet worden. Für 23 weitere Filialen gebe es bereits abgeschlossene Mietverträge, berichtet Dieter Schindel, Minderheitsgesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung. Mit dem Hauptvermieter Cerberus gebe es für die nächsten drei Jahre außerdem eine Vereinbarung über den Umbau von 27 Warenhäusern. Langfristig sehe er das Potenzial für 500 Filialen in Deutschland, sagt Schindel.
Das Handelsunternehmen Woolworth , das nach seiner Insolvenz im Jahr 2009 eine neue Führung aus einer Investorengruppe bekam, kann sich also über den gelungenen Neustart freuen. Im Juli 2010 hatte das traditionsreiche Unternehmen neu begonnen — unter Führung von Kik-Chef Stefan Heinig, der 58,5 Prozent der Investorengruppe unter Führung der HH Holding hält. Beteiligt ist mit 30 Prozent auch die Tengelmann-Gruppe sowie Manager aus 158 Filialen. Das Geheimnis des gelungenen Neuanfangs liegt in der radikalen Straffung des Sortiments. Sport, Schuhe, Zeitungen, Alkohol und Multimedia wurden ausgelistet; die Artikelzahl wurde von 20.000 auf 6.000 zurückgefahren. Möglicherweise wird der Kunde letztendlich nur noch rund 5.000 Artikel finden, lässt Schindler verlauten. Neue Sortimentsschwerpunkte sind Papier und Schreibwaren, Kosmetik und Drogerie. Rund 50 Prozent des Angebots nehmen Süßwaren und alles rund um den Textilbereich ein: Damenoberbekleidung, Herren- und Kinderkleidung, Heimtextilien, Wäsche und Strumpfwaren. Große Aktionsflächen stehen für die Saisonware bereit. Insgesamt ist die Warenpräsentation schlicht: weiße Stahlregale an den Wänden, einfache Regale und Gondeln im Verkaufsraum.
Ausgerichtet ist das Angebot in erster Linie auf Kunden mit kleinem Geldbeutel. Die Preisauszeichnung ist einfach: Für jeden Rundständer, jede Gondel gilt ein Preis. Bei Bekleidung dominieren derzeit die Eigenmarken; der Anteil der Markenprodukte, gerade für Modemarken, soll aber ausgebaut werden.
Das Handelsunternehmen Woolworth , das nach seiner Insolvenz im Jahr 2009 eine neue Führung aus einer Investorengruppe bekam, kann sich also über den gelungenen Neustart freuen. Im Juli 2010 hatte das traditionsreiche Unternehmen neu begonnen — unter Führung von Kik-Chef Stefan Heinig, der 58,5 Prozent der Investorengruppe unter Führung der HH Holding hält. Beteiligt ist mit 30 Prozent auch die Tengelmann-Gruppe sowie Manager aus 158 Filialen. Das Geheimnis des gelungenen Neuanfangs liegt in der radikalen Straffung des Sortiments. Sport, Schuhe, Zeitungen, Alkohol und Multimedia wurden ausgelistet; die Artikelzahl wurde von 20.000 auf 6.000 zurückgefahren. Möglicherweise wird der Kunde letztendlich nur noch rund 5.000 Artikel finden, lässt Schindler verlauten. Neue Sortimentsschwerpunkte sind Papier und Schreibwaren, Kosmetik und Drogerie. Rund 50 Prozent des Angebots nehmen Süßwaren und alles rund um den Textilbereich ein: Damenoberbekleidung, Herren- und Kinderkleidung, Heimtextilien, Wäsche und Strumpfwaren. Große Aktionsflächen stehen für die Saisonware bereit. Insgesamt ist die Warenpräsentation schlicht: weiße Stahlregale an den Wänden, einfache Regale und Gondeln im Verkaufsraum.
Ausgerichtet ist das Angebot in erster Linie auf Kunden mit kleinem Geldbeutel. Die Preisauszeichnung ist einfach: Für jeden Rundständer, jede Gondel gilt ein Preis. Bei Bekleidung dominieren derzeit die Eigenmarken; der Anteil der Markenprodukte, gerade für Modemarken, soll aber ausgebaut werden.
Artikel: Drucken










