Freitag, 18. Mai 2012
Bildquelle: Stefan Mugrauer
Tipp der Woche

Pestizid-Rückstände vermeiden

Mehrere große Handelsunternehmen nutzen bereits das Rückstandsmonitoring der HDE-Tochter Trade Services (HTS).
06. Januar 2012
Die deutschen Handelsunternehmen Dohle, Edeka, Globus, Kaiser’s Tengelmann, Metro mit den Vertriebsschienen Real, Metro Cash & Carry und Kaufhof, Norma, Rewe und Tegut betreiben ein gemeinsames Rückstandsmonitoring von Pestiziden in Obst & Gemüse, welches von der HDE Trade Services GmbH (HTS), einer 100-prozentigen Tochter des HDE, betreut wird. Ziel des gemeinsamen fruitmonitoring.com ist es, eine allgemeine, aktuelle Übersicht der in Deutschland gehandelten Ware und ihrer Rückstandssituation zu erhalten. In Zusammenarbeit mit vertikalen Qualitätssicherungssystemen sollen eventuelle Mängel bereits auf der Produktionsstufe und den nachfolgenden Prozessstufen vermieden werden. Hierzu werden die Ergebnisse der Laboruntersuchungen auf Pestizide bei Obst & Gemüse der teilnehmenden Unternehmen und ihrer Lieferanten in eine zentrale Datenbank eingestellt und anonymisiert nach Produkt, Produktgruppe, Herkunft und Wirkstoffen ausgewertet. Das Projekt finanziert sich aus den Einstellungsgebühren pro Probe. Für die Unternehmen (Erzeuger, Großhandel und Einzelhandel) werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Das Projekt verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.

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