handelsjournal (nori). Der Einzelhandel kann nach Ansicht der Standortexperten von GfK Geomarketing im Jahr 2010 vor allem in den MIttelstädten stabile Umsätze erwirtschaften. Das ergab die Studie "GfK-PoS-Umsatz 2010".
Nach Berechnungen von GfK Geomarketing werde der Umsatz im stationären Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken und ein Volumen von 388,1 Mrd. Euro erreichen. Trotz der Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen sieht Olaf Petersen, GfK-Einzelhandelsexperte, positive Entwicklungschancen im Einzelhandel. "Der deutsche Konsument reagiert traditionell etwas sparsam", meint Petersen. "Insofern kann die Krise dem Konsum wenig anhaben, da die Menschen ohnehin nicht zu Käufen über ihre Verhältnisse neigen." Auch angesichts der zu erwartenden niedrigen Inflationsrate könne der Einzelhandel trotz schiwriger zu erwartender Ergebnisse noch passable Ergebnisse erzielen. Petersen sieht vor allem in den Mittelzentren Wachstumschancen. Vor allen in den Städten mit 100.000 bis 300.000 Einwohnern liege der durchschnittliche Umsatz je Einwohner rund 20 bis 25 Prozent höher als der Gesamtdurchschnitt.
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