handelsjournal (nori). In der Hauptstadt sinkt die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen. Das ergibt der Retail Market Report 2010 von BNP Paribas, der Mitte März veröffentlicht wird.
Nach Vorabinformationen des Beratungsunternehmens für Gewerbeimmobilien BNP Paribas ist die Nachfrage nach Verkaufsflächen in der Hauprstadt bereits im vergangen Jahr gesunken, liege aber noch auf dem Niveau von 2005. Besonders attraktiv seien nach wie vor frequenzstarke Lagen wie die Tauentzienstraße, der Hackesche Markt und der Alexanderplatz. Diese Quartiere gelten trotz des zunehmenden Flächenangebots als Lagen mit besonderer Flächenknappheit. Im Vergleich zum Vorjahr war die Nachfrage relativ homogen auf die Branchen verteilt, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren liegen allerdings knapp vorn. Auch Telekommunikationsdienstleister und Banken schlossen neue Mietverträge in diesen Lagen ab. Besonders gefragt waren Flächen bis 500 qm. Die Leerstände erhöhten sich vor allem in den Stadtteillagen Wilmersdorfer Straße und Schloßstraße sowie im Niveaubereich des Kurfürstendamm. Hier haben die Mieten leicht nachgegeben, ebenso in den B-Lagen.
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