handelsjournal (nori). Zürich ist einer der teuersten Einzelhandelsstandorte Europas. Das ergab die aktuelle Retail-Marktstudie der Location Group Zürich.
Mit einer Miete von 9.475 CHF (6.463 Euro) pro qm ist die Bahnhofstraße in Zürich der dritteuerste Einzelhandelsstandort in Europa, nach den Champs Elysées in Paris und der Via Montenapoleno in Mailand. Im Internationalen Vergleich liegt Zürich auf Rang 5 hinter der Fifth Avenue und der Causeway Bay in Hong Kong. Die Kaufkraft der Züricher Bevölkerung hat durch die Finanz- und Wirtschaftskrise offenbar nicht gelitten. Vor allem Unternehmnen der Luxusbranche und erfolgreiche Modeketten prägen die Preisstruktur in den Zentren der Schweiz. So zahlte die Swatch Group Mio., um für ihre Marke Breguet 600 qm Verkaufsfläche an der Bahnhofstraße in Zürich anzumieten. Spitzenmarken zieht auch die Rue du Rhone in Genf an, ebenfalls zu Spitzenmieten von rund 7.400 CHF (5.048 Euro). Weniger erfolgreich sind in der Schweiz die Shoppingcenter, vor allem in der Peripherie. Wie etwa beim Zürcher Sihlcity gibt es für die Eidgenossen offensichtlich wenig Grund, die häufig neu gebauten Center auzusuchen. Ungebrochen ist hingegen die Nachfrage nach und in den besten Einkaufslagen der Schweiz.
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