handelsjournal (nori). Die Rohstoffpreise auf den Weltmärkten tendierten im Dezember leicht höher. Das meldet das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut in seinem monatlichen Rohstoffpreisindex.
Lediglich der Rohölpreis bremste den HWWI-Rohstoffpreisindex im Dezember. Insgesamt stieg der Index um 0,7 Prozent, ohne Energierohstoffe um 5,8 Prozent. Gemessen am Tiefststand vor einem Jahr ist der HWWI-Rohstoffpreisindex seit 1. Januar 2009 um 43 Prozent (in Euro) bzw. 57 Prozent (in US-Dollar) gestiegen. Am stärksten verteuerte sich Kautschuk (111 Prozent in Euro), NE-Metalle (68 Prozent), sowie Rohöl (64 Prozent). Der Preisauftrieb bei den Industrierohstoffen nahm sich insgesamt bescheiden aus (22 Prozent in Euro bzw. 33 Prozent in US-Dollar). Noch schwächer war der Anstíeg bei Nahrungsmittelrohstoffen: Nur der Zuckerpreis hat sich mit 95 Prozent (in Euro) stark erhöht, und auch Tee und Kakao wurden erheblich teurer. Im Jahresvergleich lagen die Rohstoffpreise gemessen am HWWI-Index in Euro, im Jahr 2009 knapp 30 Prozent unter denen des Rekordjahres 2008.
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