handelsjournal (kd). Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erwartet in den nächsten fünf Jahren einen Rückgang des physischen Musikmarktes um 5 Prozent. Das geht aus den Daten der GfK Konsumentenforschung hervor.
Neue Märkte gleichen den Rückgang klassischer Musikmedien teilweise aus, ihr Wachstum erlangt jedoch 2013 Relevanz für die Umsätze der gesamten Branche. In einem pessimsitischen Szenario kommen die neuen Absatzkanäle wie Downloads und Abo-Dienste auf ein Wachstum von 15 Prozent. Die optimistische Prognose rechnet mit einem Wachstum von 20 Prozent. Dabei werde auch das Geschäft mit Lizenzen im Internet (Urheber- und Leistungsschutzrechte für Streaming, beispielsweise auf YouTube oder MySpace) zunehmen. Wachstumsimpulse kämen vor allem aus den Bereichen Subscriptions, also Abo-Diensten wie Napster oder Spotify, und digitale Alben. Einen Unsicherheitsfaktor für die Entwicklung des digitalen Musikmarktes stelle nach wie vor die illegale Verbreitung von Musik im Netz dar. In Deutschland werde nur einer von acht Downloads legal erworben und nur 15 Prozent der Tauschbörsennutzer würden auch regulär digitale Musik kaufen. Gelingt es nicht, die illegale Konkurenz einzugrenzen, wird das auch weiterhin negative Auswirkungen auf das Wachstum der neuen Märkte haben, so die Meinung der Experten.
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