11.05.2009 - Arcandor will Staatshilfe
handelsjournal (nori). Für die Verlängerung von Bankkrediten im kommenden Monat will der Handelskonzern Arcandor auf Staatsbürgschaften zurückgreifen. Vorstandschef Karl-Gerhard Eick äußerte sich in den Presse entsprechend.
Kurzfristig benötig der Konzern eine Bürgschaft von rund 1 Mrd. Euro, um seine Kreditlinien abzusichern, eine entsprechende Summe wird für die weitere Sanierung des Konzerns in den nächsten fünf Jahren nötig sein. Analysten erwarten allerdings starke Widerstände gegen einen staatlichen Rettungsschirm für den Konzern oder zumindest hohe Auflagen wie etwa den Verkauf der einzigen werthaltigen Beteiligung, der Touristiksparte Thomas Cook.
Für Unruhe sorgte auch die Nachricht, dass die Gehälter der Mitarbeiter für den Monat Mai durch ausreichende Liquidität abgesichert seien.
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