30.04.2009 - Die Wahl der Einkaufsstätte ist eine Frage des Geldbeutels
handelsjournal (nori). Discounter punkten anch wie vor beim Preis, Vollsortimenter bei Angebot und Beratung. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität hervor.
Welchen Lebensmittelmarkt Kunden für den täglichen Einkauf ansteuern, ist häufig eine Frage des Geldbeutels. Im Auftrag eines Fernsehsenders hat das Institut für Servicequalität herausgefunden, dass Discounter ihre Waren tatsächlich am günstigesten anbieten. Im Vergleich von sieben Discountern, fünf Super- und fünf Verbrauchermärkten betrug die Preisdifferenz zwischen dem teuersten und dem billigsten Einkauf des Test-Warenkorbs 14 Prozent. Kaum Preisunterschiede gab es bei Butter, Bananen und Brie, große Preisunterschiede bei Kaffee, Bananen und Eiern. Die beste Servicequalität attestierte das Institut klassischen Supermärkte, angeführt vom Marktführer Edeka. "Hier treffen die Kunden auf die mit Abstand freundlichsten und kompetentesten Mitarbeiter", erläutert Institutsgeschäftsführerin Bianca Möller. Verbrauchermärkte punkteten dagegen mit dem umfangreichsten und besten Produktangebot vom Bioprodukten über exotisache Lebensmittel bis hin zu Frische-Theken. Mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis geht Penny aus der Studie hervor, auf Platz zwei folgt Kaufland, Rang drei belegt Marktkauf.
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